Setter

Home

Club

 

 


Allerlei Wissenswertes zum Thema Zucht und Gesundheit

 

Auf dieser Seite sind Begriffe aus der Hundezucht und der Veterinärmedizin alphabetisch aufgelistet und es wird versucht, diese näher zu erklären.

 

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z

 

A


 

Anaplasmose

Eine Infektionskrankheit, welche durch Zecken übertragen wird.

Siehe auch den Artikel unserer Club-Tierärzte

 

Anorchismus

Überhaupt kein Hoden wurde angelegt; der Rüde ist in seiner körperlichen und seelischen Entwicklung deutlich gestört, da seinem Körper die (ebenfalls in den Hoden produzierten) Sexualhormone fehlen.

 

Arthrose

Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte

 

Atemfrequenz

siehe: Körperwerte

 

Audiometrie

Mit Audiometrie werden Verfahren bezeichnet, die Eigenschaften und Parameter des Gehörs vermessen. Sie dienen der Diagnose von Erkrankungen der Hörorgane und zur Erforschung dieser Organe.

 

Die Taubheit eines Hundes kann nur durch die Audiometrie sicher festgestellt werden, alle anderen Tests beinhalten stets das Risiko, dass der Hund auf andere Signale reagiert (z.B. Beim Klatsch-Test, bei dem der Hund durchaus auf eine veränderte Luftströmung reagieren kann). Denn die Audiometrie (auch BAER bzw. BAEP-Test) zeichnet die elektrische Aktivität in der Gehörschnecke und den auditiven Nervenbahnen zum Gehirn wie eine Antenne auf. Dies kann man sich wie die Ableitungen der Herzfrequenz bei einem EKG vorstellen.

Ablauf

Der Hund wird in Narkose gelegt und bekommt Schaumstoff-Ohrhörer in die Ohren eingeführt. Ein Computer generiert für das eine Ohr ein kontinuierliches Rauschen, und für das andere Ohr ein Klicken in unterschiedlichen Frequenzen (also Tonhöhen). So wird jeweils nur ein Ohr getestet, während das andere durch das ständige Rauschen abgeschirmt wird.

Mit Hilfe von feinsten Nadeln, die an bestimmten Stellen in der Kopfhaut des Hundes angebracht werden, können die Signale, die von der Gehörschnecke zu den Nervenbahnen ins Gehirn gesendet werden, aufgezeichnet werden. Je eine Elektrode wird vor jedem Ohr angebracht, eine oben auf dem Kopf, eine zwischen und eine hinter den Augen. In der Regel ist der Test in 15min vorüber.

Die abgeleiteten Signale werden, ähnlich wie beim EKG des Herzens, in Wellenform dargestellt. Ein sogenannter „Peak“ auf dem Diagramm ist ein hoher Ausschlag der Wellen nach oben, genau übersetzt eine „Spitze“. Der erste Peak (Peak I) repräsentiert die Signale, die direkt von der Gehörschnecke abgeleitet werden. Ab Peak II werden dann schon die Signale abgeleitet, die schon ins Gehirn eingedrungen sind.

Durch die Analyse dieser Spitzen, kann eine genaue Diagnose gestellt werden, wo die Ursache der Taubheit liegt: funktioniert die Membran der Gehörschnecke noch und liegt der Fehler an der Weiterleitung der Signale ins Gehirn? Oder ist ganz am Anfang der Weiterleitung schon der Defekt vorhanden?

Im folgenden Bild sind 4 Hunde auf beiden Ohren getestet worden:

Die Welle von Hund 1 repräsentiert ein vollständig gesundes Gehör. Hund 2 ist auf dem linken Ohr, Hund 3 auf dem rechten Ohr taub. Hund 4 ist auf beiden Ohren taub.



Die Amplitude (Höhe der Wellen) ist sehr klein, deshalb ist es notwendig die Werte von mehreren Stimuli (den Klicks) zu mitteln. Außerdem müssen andere elektrische Aktivitäten, die auch Wellenausschläge produzieren können, entfernt werden. Dies wären zum Beispiel Muskelkontraktionen, die durch Bewegen des Hundes leicht entstehen können.

Die leichte Sedierung vertragen die Hunde in der Regel recht gut und sind sehr schnell wieder auf den Beinen.

 

Speziell unsere English Setter sind gefährdet von Taubheit genetisch betroffen zu sein. Daher wird empfohlen, nur mit getesteten Hunden zu züchten.
 

Wie unser Setter die Welt hört, ist hier beschrieben

 

Augenkrankheiten, angeboren

Angeborene oder kongenitale Krankheiten sind bei der Geburt bereits vorhanden oder manifestieren sich kurz danach.

Siehe z.B. auch PRA.

 

Augenkrankheiten, erworbene

Erworbene Augenkrankheiten manifestieren sich erst später im Leben eines Tieres. Einige Krankheiten werden für den Hundezüchter oder -besitzer sogar erst im Alter von acht und mehr Jahren erkennbar, was die züchterische Prophylaxe solcher Krankheiten natürlich erheblich erschwert.

Wie unser Setter die Welt sieht, ist hier beschrieben

 

Aujeszky`sche Krankheit (Pseudowut)

Hunde, Katzen, Fleischfresser (Nerze, Frettchen), aber auch Ratten können an Aujeszky erkranken, wenn sie mit infizierten, nicht erhitzten, unbehandelten Schweineprodukten in Kontakt kommen.

Die Inkubationszeit beträgt 2-9 Tage (meist jedoch nur 3-5 Tage) und verläuft innerhalb einer Woche meist tödlich. Infizierte Katzen und Hunde zeigen schwere klinische Symptome. Der Tod tritt bei Katzen meist innerhalb von 48 Stunden ein.

Auffallend sind Verhaltensänderungen wie: Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit, verstärkte Atmung, Speichelfluss (wird durch Lähmungserscheinungen im Schlundbereich hervorgerufen = "Pseudowut") aber auch Ruhelosigkeit sowie Durchfall und Erbrechen können auftreten. Infizierte Tiere fiebern oftmals (erhöhte Temperatur bis 41° C). Viele Tiere entwickeln hochgradigen Juckreiz, bei Katzen oft auch einseitig. Bei Hunden beginnt der Juckreiz meist im Kopfbereich und setzt sich in der Folge auf Hals und Körper fort. Auffallend ist das Benagen der "juckenden" Körperstellen, wobei oft offene Wunden entstehen ("Selbstverstümmelung"). Auch Katzen neigen zur "Selbstverstümmelung" infolge des Juckreizes am Körper. Der Juckreiz kann Krämpfe vortäuschen. Bei Katzen ist Anisokorie (= Unterschied in den Pupillenweiten der Augen) und eine heisere Stimme häufig. Innerhalb von 24 bis max. 48 Stunden kommt es zur Bewusstseinseintrübung, Krämpfen, Lähmungen und schließlich zum Tod.

 

Zum Virusträger können nicht nur empfängliche, sondern auch geimpfte Schweine werden. Eine Impfung ist daher in Österreich verboten. Das Virus zieht sich nach einer Infektion in die Trigeminusganglien sowie die Tonsillen zurück und ist dort mehr als ein Jahr nachweisbar. Durch Stressfaktoren wie Transporte etc. kann es wieder zur Ausscheidung des Virus kommen.
Latent infizierte Wildschweine, wie auch latent infizierte Hausschweine,  können Virusüberträger sein. Die Übertragung der Viren ist nicht an eine Jahreszeit gebunden.

Im Unterschied zu Tollwut haben erkrankte Endwirte Durst, Fleischfresser keine Symptome der Aggressivität und Wiederkäuer keine Wasserscheu sowie ausgeprägte Symptome des Atemtraktes, z. B. verstärktes Hecheln oder Kurzatmigkeit.

Eine Ansteckungsgefahr für unsere Hunde besteht hauptsächlich bei der Jagd und bei Kontakt mit z.B. erlegtem Schwarzwild. Hausschweine in Österreich sind amtlich anerkannt frei von Aujeszky'scher Krankheit.


.

 

B


nach oben

BAER-Test

siehe: Audiometrie

 

Babesiose

Die Babesiose des Hundes (Syn. „Hundemalaria“, Piroplasmose) ist eine durch Einzeller der Gattung Babesia hervorgerufene Infektionskrankheit bei Hunden, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut (Anämie) hervorruft. Die Erkrankung verläuft meistens akut mit hohem Fieber und endet ohne Behandlung binnen weniger Tage tödlich. Die Übertragung erfolgt durch Zecken oder Stechmücken. Während die Babesiose bis in die 1970er Jahre vor allem eine „Reisekrankheit“ war, kommt sie durch die Ausdehnung des Verbreitungsgebiets der Auwaldzecke mittlerweile natürlich auch in unserer Gegend vor. Die Diagnose wird über einen Nachweis der Babesien-DNA oder eine mikroskopische Untersuchung des Blutes gesichert. Zur Behandlung werden Antiprotozoika eingesetzt.

Siehe auch den Artikel unserer Club-Tierärzte

 

Borreliose

Diese Infektion wird durch eine Bakterienart, Borrelia burgdorferi, hervorgerufen, Die Symptome der Borreliose beginnen oft erst einige Tage oder Wochen nach dem Zeckenbiss und müssen anfangs gar nicht besonders augenfällig sein. Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Fieber stehen meist am Beginn, in der Folge kommt es zu einsetzenden Gelenksentzündungen. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, je später man diese Erkrankung erkennt, desto schwieriger wird jedoch eine Therapie. Eine Impfung steht zur Verfügung, welche ab der 12. Lebenswoche des Hundes möglich ist. Die Grundimmunisierung erfolgt zweimal im Abstand von 3-5 Wochen, die Auffrischung ist im Normalfall einmal pro Jahr notwendig. Idealerweise soll diese Impfung vor dem Einsetzen der großen Zeckengefahr, also zwischen Jänner und März erfolgen.

 

Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte

 

 

Blockwirbel

siehe Knickrute

 

 

C


nach oben

CLAD

CLAD (Canine leukocyte adhesion deficiency) ist eine Immundefizienzerkrankung, welche beim Irish Red and White, sowie beim Irish Red Setter aufgetreten ist. Eine ausführliche Beschreibung ist hier nachzulesen.

 

Irish Red and White- und Irish Red Setter müssen zur Zuchttauglichkeit einen Nachweis der Erbgesundheit in Hinblick auf diese Erkrankung erbringen. Ein Merkblatt über den Ablauf div. Gentests gibt es hier.

 

Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte

 

 

Chronische Niereninsuffizienz (CNI)

Die chronische Niereninsuffizienz (CNI) ist eine meist unbeobachtet beginnende und langsam voranschreitende Erkrankung der Niere, die zu einer unheilbaren Schädigung der Niere führt und an deren Folge die Patienten sterben. Ein wichtiges Kriterium der chronischen Niereninsuffizienz ist die Dauer über mindestens 2-3 Wochen.

Eine akute Niereninsuffizienz ist kurzfristig und kann meist erfolgreich behandelt werden. Die folgende Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf die chronische (dauerhaft bestehende und unheilbare) Niereninsuffizienz.

Statistiken zeigen, dass überwiegend ältere Hunde und Katzen erkranken, Katzen sind sogar über 30% betroffen .
Die CNI ist eine der häufigsten Todesursachen der Katze!
Hunde haben häufig gleichzeitig Herzprobleme, evtl auch Bluthochdruck (s.o.)
 

 

D


nach oben

Dermatophytose

Hautpilzinfektionen (Dermatophytose) kommen bei Haustieren häufig vor. Hunde, Katzen, Kaninchen und Nager können genauso betroffen sein wie Pferde oder Rinder. Und die Hautpilzinfektion ist auch auf uns Menschen übertragbar.
Im typischen Fall entstehen bei Dermatophytose kreisrunde, haarlose Stellen, die schuppig und gerötet sein können. Juckreiz besteht bei Haustieren häufig nicht. Aber auch Pusteln und Knötchen sowie schwere Hautentzündungen können entstehen.
Zur Behandlung stehen Waschbehandlungen, Medikamente zum Eingeben sowie eine Impfung sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung von Hautpilzinfektionen zur Verfügung. Die Umgebung muss immer gründlich desinfiziert werden, da hier Pilzsporen ein Jahr und länger infektiös bleiben können.

.

Distichiasis

Unter Distichiasis versteht man Wimpern, welche direkt am Lidrand wachsen, und dadurch ständig auf der Hornhaut reiben. Dies führt zu vermehrtem Zwinkern und zu Tränenfluss. Oft sind die Symptome so gering, dass der Besitzer die Veränderung nicht wahr nimmt. In solchen Fällen ist auch eine Behandlung nicht notwendig. Bei stärkerer Reizung können solche Wimpern durch einen operativen Eingriff entfernt werden. Merkmalträger sind von der Zucht auszuschließen.

 

 

E


nach oben

ED

siehe: Ellenbogendysplasie

 

Einhodrigkeit

siehe: Monorchismus

 

Eklampsie (Kalziummangel)

Eklampsie kann in der Geburts- und Nachgeburtsperiode auftreten. Während der Trächtigkeit braucht die Hündin Kalzium für den Knochenbau der Welpen. Während des Säugens wird ebenfalls viel Kalzium abgegeben. Sinkt die Kalzium-Konzentration im Blut stark ab, wird eine Eklampsie hervorgerufen. Die Hündin wird unruhig, hechelt, liegt steifbeinig da, hat Muskelzuckungen und/oder Krämpfe, fällt ins Koma und stirbt. Eklampsie ist ein absoluter Notfall und erfordert umgehende tierärztliche Hilfe. Die erhöhten Anforderungen der Zuchthündin - insbesondere Kalzium und Phosphor - müssen daher schon während der Trächtigkeit mit entsprechender Fütterung abgedeckt werden.

 

Ektropium

Das Ektropium äußert sich durch ein starkes Herunterhängen der Lider. Dadurch wird die Bindehaut exponiert und die Hunde neigen zu chronischen Bindehautentzündungen. Der Abfluss der Tränenflüssigkeit ist nicht gewährleistet und die Lider können ihre Schutzfunktion nicht wahrnehmen. Betroffenen Hunde sind daher auch anfällig für Hornhautverletzungen. In ausgeprägten Fällen muss ein Ektropium operiert werden. Weil das Ektropium bei vielen Rassen ein typisches Merkmal ist, z.B. beim Bloodhound, werden betroffene Tiere nicht von der Zucht ausgeschlossen. Auch manche Gordon Setter sind davon betroffen.

 

Ellenbogendysplasie (ED)

Die Ellenbogendysplasie ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellenbogens schnellwüchsiger Rassen. Die ED stellt eine vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts dar. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende Faktoren. Die ED beginnt in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren mit einer schmerzhaften Veränderung des Gelenks und der gelenkbildenden Knochenteile mit Lahmheit. Der Bewegungsumfang des Ellbogengelenks ist eingeschränkt. Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen. Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar, eine weitgehende Schmerzfreiheit kann aber in vielen Fällen erreicht werden.

 

Entropium

Unter Entropium versteht man das Einrollen eines Lides. In der Regel ist das Unterlid betroffen. Solange die Welpen ihre Augen noch geschlossen haben, ist die Lidstellung normal. Nach dem Öffnen der Augen kommt es dann aber bald zum Einrollen und damit verbunden zu einer mehr oder weniger starken Reizung des Auges. Im besten Fall äußert sich das Entropium nur durch vermehrtes Tränen des betroffenen Auges. Es kann aber auch zu Hornhautveränderungen führen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Hornhautgeschwür, welches sogar durchbrechen kann, was den Verlust des Auges bedeutet. Betroffene Hunde müssen aus der Zucht ausgeschlossen werden, auch wenn sie durch einen operativen Eingriff eine normale Lidstellung erhalten haben. Eine solche Operation ist in den meisten Fällen ein leichter Eingriff mit einer guten Prognose.

 

Epilepsie

Gehirnzellen bestehen aus Milliarden kleiner Nervenzellen, die konstant Nachrichten über elektrische Ströme (Impulse) und Chemische Stoffe (neurotransmittler) senden. Wenn dieses System auf die ein oder andere Weise unterbrochen wird, kann eine Art 'Kurzschluss' entstehen. So ein Anfall ist also ein plötzlicher Kurzschluss oder eine Störung im Gehirn, wodurch das Funktionieren zeitlich unterbrochen wird.

Nicht jeder Anfall ist auch gleich als Epilepsie zu deuten. Ein Tier hat erst Epilepsie wenn die Störungen regelmäßig auftreten. Die Stelle im Gehirn wo die Störungen anfangen, sich ausbreiten und wie schnell diese verläuft, entscheiden das Muster und den Anfall.

Man unterscheidet zwischen der primären Epilepsie, welche durch Vererbung hervorgerufen wird und der sekundären Epilepsie, für die es eine postnatale Ursache gibt.

Die primäre Epilepsie lässt sich kaum definitiv feststellen. Gibt es jedoch genügend Hinweise und Indizien darauf, so sind die betroffenen Hunde dieser Linie aus der Zucht zu nehmen.

 

F


nach oben

 

Fieber

siehe: Körperwerte

 

Filariosis - Herzwurmkrankheit

Filariosis ist eine Hundekrankheit, die sehr schlimm werden kann. Ihre Ursache ist ein Parasit vom Typus der Nematoden (Fadenwürmer) namens Dirofilaria inmitis und allgemein als Filarie bekannt. Er lebt im Herz und in den der Lunge angrenzenden grossen Blutgefässen. Ein Hund kann von einem oder von hunderten von erwachsenen Fadenwürmern befallen werden, die eine Länge von 15 - 35 cm erreichen können. Diese Verseuchung gilt, was die Gesundheit der Hunde anbelangt, als eines der grössten Probleme des Kanarischen Archipels. Auch in Valencia, Murcia und Andalusien kommt diese Krankheit vor. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist sie eine Seuche grössten Ausmaßes und hat sich in den letzten zwanzig Jahren rasch verbreitet. Obwohl es sich hauptsächlich um eine Hundekrankheit handelt, so kann dieser Parasit auch Katzen, Frettchen, Füchse, Kojoten und Wölfe befallen.
BIOLOGISCHER ZYKLUS:
Die Filariosis wird von einem Hund auf den anderen nur durch bestimmte Moskitoarten (Stechmücken) übertragen. Der weibliche Fadenwurm setzt Embryonen, Mikrofilarien genannt, im Blut ab. Die Stechmücke wird beim Einsaugen dieser Mikrofilarie angesteckt, wenn sie sich vom Blut eines verseuchten Hundes nährt. Während der folgenden 10 - 15 Tagen verwandelt sich die Mikrofilarie zweimal in der Stechmücke, bis sie die infektiöse Larvenphase erreicht. Wenn die Stechmücke nun erneut Blut saugt, dringt die Larve durch den Mückenstich in den Körper des Hundes ein. Die Larve braucht ungefähr 6 Monate, um in die Lungenarterien zu wandern, ihre Geschlechtsreife zu erlangen und Mikrofilarien im Blut abzulagern. Da die Übertragung dieser Krankheit ausschließlich von Moskitos abhängig ist, tritt sie häufiger und stärker dort auf, wo Hunde in grossen Mengen verseuchten Stechmücken ausgesetzt sind.
 

Fuchsenzephalitis

siehe: Hepatitis contagiosa canis
 

 

G


nach oben

Gebärmutterentzündung

siehe: Pyometra

 

Gebiss

Ein ausgewachsener Hund verfügt über 42 Zähne. Wesentlich ist die Gebiss-Stellung. Details darüber sind hier nachzulesen.

 

Geruchssinn

Wie unser Setter riecht, ist hier beschrieben

 

Gesäugeentzündung

siehe: Mastitis

 

Giardiose

Die Giardiose des Hundes (Syn. Giardiasis, Lambliasis) ist eine durch den Einzeller Giardia Intestinalis hervorgerufene häufige Durchfallerkrankung bei Hunden, befällt aber auch andere Säugetiere, Reptilien, Vögel und Menschen.

Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte
 

Glaukom

siehe: Goniodysplasie

 

Goniodysplasie (Glaukom)

Im Winkel der von der Hornhaut und der Regenbogenhaut gebildet wird, verlässt die intraokulare Flüssigkeit das Auge. Bei gewissen Hunderassen ist dieser sogenannte Kammerwinkel missgebildet, was zu Abflussstörungen des Kammerwassers führen kann. In solchen Fällen steigt der Augendruck abnorm an, was als Glaukom oder grüner Star bezeichnet wird. Betroffene Augen erblinden früher oder später. Zwar kann mit Medikamenten und verschiedenen Operationen versucht werden, den Augendruck zu normalisieren, die Langzeitprognose ist aber recht ungünstig.

 

Grüner Star

siehe: Goniodysplasie

 

 

H


nach oben

Halbwirbel

siehe Knickrute

 

Hautpilze

siehe: Dermatophytose

 

HD

siehe: Hüftgelenksdysplasie

 

 

Hepatitis

Die Hepatitis contagiosa canis (Hcc, „Ansteckende Leberentzündung der Hunde“, Rubarthsche Krankheit, Fuchsenzephalitis, infectious canine hepatitis (ICH)) ist eine durch ein Virus hervorgerufene Leberentzündung der Hunde. Insgesamt wird die Erkrankung – als Folge wirksamer und umfassender Impfmaßnahmen – heute nur noch selten beobachtet.

 

Herzwurmkrankheit

siehe: Filariosis

 

 

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Unter Hüftgelenksdysplasie versteht man eine Fehlbildung der Hüftgelenke. Die beiden gelenksbildenden Knochen, die Gelenkspfanne und der Oberschenkelkopf passen nicht korrekt aufeinander. Die Fehlbildung tritt in der Regel beidseitig auf und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu detaillierten Informationen

Alle Setter, welche zur Zucht eingesetzt werden, müssen einen HD-Befund mit Ergebnis A oder B (bzw. vergleichbare andere Auswerteergebnisse) nachweisen.

 

 

I


nach oben

Inzestzucht

Inzest bezeichnet die Verpaarung zwischen Verwandten 1. Grades (Vater-Tochter, Mutter-Sohn, Geschwister untereinander).

 

Inzucht

Unter Inzucht versteht man die Paarung zwischen relativ nahen Blutsverwandten, z.B. Onkel-Nichte oder Cousin-Cousine. Nicht selten wird beobachtet, dass im genetischen Sinne reinerbige Lebewesen geringere Vitalität und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten aufweisen, da die genetische Information in beiden Chromosomensätzen gleich ist und dadurch weniger unterschiedliche Gene vorhanden sind. Andererseits besteht Züchtung auch darin, die positive Seite von Inzucht zu nützen, in dem gezielte Inzucht mit Auswahl der geeigneten Typen bzw. Merkmalen verbunden wird. Ohne diese verantwortungsvolle Tätigkeit der Zucht gäbe es gar keine Rassehunde. Eine behutsam und wohl durchdachte Linienzucht (das Positive einer Zuchtlinie durch Paarung enger Verwandtschaftsverhältnisse fördern) ist hier wohl die große Kunst der Hundezucht.

 

Inzuchtdepression

Inzuchtdepression tritt vornehmlich bei kleinen Hundepopulationen auf, bei denen die Anzahl der zuchtfähigen Tiere sehr beschränkt ist. Die genetisch vielfältige Durchmischung einer Population ist dadurch eingeschränkt. Die Population degeneriert und wird anfälliger für Krankheiten.

 

Inzuchtkoeffizient

Der Inzuchtkoeffizient gibt an, um wie viel Prozent die Mischerbigkeit ab- und die Reinerbigkeit eines Hundes gegenüber dem Rassedurchschnitt zugenommen hat.

Er ist ein zahlenmäßiger Ausdruck für die Wahrscheinlichkeit, dass die jeweils im Doppel bei einem Lebewesen vorhandenen Erbanlagen durch Abstammung identisch sind, d. h. vom selben Vorfahr abstammen. Damit ist der Inzuchtkoeffizient auch ein Maß des Ahnenverlustes in einer Ahnenliste.

 

J


nach oben

 

 

K


nach oben

Katarakt (Star), angeborener

Die meisten Formen des grauen Stars entwickeln sich beim Hund erst später im Leben. Bei einigen Rassen können aber auch angeborene Katarakte beobachtet werden. Sie können vererbt sein, oder als Folge von Störungen der fötalen Entwicklung auftreten.
Der angeborenen Star betrifft hauptsächlich den Linsenkern und bewirkt eine mehr oder wenige ausgeprägte Sehstörung. Bei starker Sehbehinderung kann die Linse operativ entfernt werden. Merkmalträger sind von der Zucht auszuschließen.

 

Katarakt (Star), erworbener

Bei einer großen Zahl von Hunderassen ist der vererbte graue Star bekannt. Während in einigen Fällen nur kleine Teile der Linse davon betroffen sind, sind die Auswirkungen auf das Sehvermögen gering. In anderen Fällen aber wird die ganze Linse getrübt und der Hund erblindet. Dann muss versucht werden die trübe Linse operativ zu entfernen und durch eine Kunstlinse zu ersetzen. Dieser Eingriff ist mittlerweile Routine geworden. Hunde mit jeder Form von Katarakt sollten nicht zur Zucht verwendet werden.

 

Knickrute

 

Rutenfehler treten bei fast allen Hunderassen auf. Dabei werden angeborene und erworbene Veränderungen der Rute unterschieden. Viele davon führen zu einer Veränderung der Rutenachse. Solche Ruten werden auch als Knickrute bezeichnet.
Ihr Auftreten führt bei vielen Rassezuchtvereinen zum Zuchtausschluss, wenn sie durch eine angeborene Fehlbildung der Rutenwirbel hervorgerufen wird. Dabei wird eine Vererblichkeit dieser Fehlbildungen angenommen.
In der Literatur findet man aber kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Problem.

 

Bei einer 1982 durchgeführten systematischen Untersuchung des Vorkommens von Knickruten machte die statistische Analyse des ausgewerteten Materials und des Auftretens von Knickruten in der Population einen autosomal rezessiven Erbgang wahrscheinlich.

Näheres hier

 

 

Kniescheibenluxation

siehe: Patellaluxation

 

Körpertemperatur

siehe: Körperwerte

 

Körperwerte

Körpertemperatur:

Normal sind Werte zwischen 37°C und 39°C.

Bei großer Hitze oder unmittelbar nach körperlichen Anstrengungen kann die Temperatur etwas höher sein.

Ermittelt wird die Körpertemperatur durch Messen im After. Nehmen Sie am besten ein Digitalthermometer, das Sie mit ein wenig Creme gleitfähig machen. Schieben Sie es 1-2 cm weit in den After, heben Sie dazu evtl. den Schwanz Ihres Hundes ein wenig an. Moderne Thermometer piepsen, wenn sie die Temperatur zuverlässig gemessen haben, bei anderen messen Sie etwa 3 Minuten.

Atemfrequenz:

Normal sind 15 bis 40 Atemzügen pro Minute.

Nach körperlicher Anstrengung und bei Hitze ist dieser Wert erhöht. Eine gesteigerte Atemfrequenz beim Hund kann aber auch auf Schmerzen, Herz- oder Lungenerkrankungen hinweisen.

Erkennen können Sie die Atemzüge am Rippenbogen und am Bauch des Hundes. Entweder Sie sehen deutlich, wie sich der Brustkorb bewegt, oder Sie halten Ihre beiden Hände um den Brustkob des Hundes. Zählen Sie 15 Sekunden, besser 30 Sekunden lang, wie oft sich der Brustkorb hebt, verdoppeln Sie diese Zahl.

Pulswert:

Normal sind 70 und 120 Schlägen pro Minute.
Fühlen können Sie den Puls beim Hund am besten an der großen Oberschenkelarterie, die oberhalb des Kniegelenks (am Hinterbein) auf der Innenseite des Oberschenkels verläuft. Wenn Sie Ihre flache Hand innen auf den Oberschenkel des Hundes legen, dabei das Knie umfassen und dann die Hand langsam nach hinten über den Oberschenkel gleiten lassen, fühlen Sie etwa in der Mitte des Beines die Arterie mit ihrer Wellenbewegung. Zählen Sie die Pulsschläge für 15 Sekunden und vervierfachen Sie die Zahl, so erhalten Sie den Puls pro Minute.

 

Körung

siehe: Zuchttauglichkeit

Körung und Zuchttauglichkeit sind je nach Zuchtverein bzw. -Verband unterschiedlich geregelt.

 

Kryptorchismus

Einer oder beide Hoden sind in der Bauchhöhle verblieben. Bleibt nur ein Hoden im Körperinneren, ist der Rüde zwar fortpflanzungsfähig, da ja einer seiner Hoden volle Funktionsfähigkeit besitzt (= Pseudo-Einhodrigkeit), einen solchen Hodenfehler kann er aber an seine Nachkommen vererben. Sind beide Hoden betroffen, ist die gesamte Spermabildung gravierend gestört, der Rüde somit nicht zuchttauglich.

 

L


nach oben

Läufigkeit

Die erste Läufigkeit der Hündin tritt normalerweise zwischen dem 7. und 18. Lebensmonat auf. Der Eintritt der ersten Läufigkeit ist u.a. rasseabhängig. Kleine Hunde sind meist frühreif und werden schon mit 6 Monaten läufig, während große Rassen später dran sind, oft sogar erst mit 2 Jahren. Der Geschlechtszyklus des Hundes verläuft in mehreren Phasen:

Proöstrus (Vorbrunst):
Der Proöstrus dauert ca. 10 Tage. Zwischen dem 4. und 7. Tag beginnen die Läufigkeitsblutungen. Die Hündin uriniert häufiger und wird insgesamt etwas unruhiger. Die Scheide schwillt an. Duftstoffe ziehen bereits jetzt die ersten Rüden aus der Nachbarschaft an. Hilfe versprechen hier Chlorophyll-Präparate, welche die Rüdenlockstoffe überdecken. Zum Ende dieser Vorbrunst verfärben sich die blutigen Ausscheidungen leicht rosa. Die Hündin ist nun deckbereit.

Östrus (Brunst):
In der zehntägigen Östrusphase findet der Eisprung statt. Die Hündin zeigt deutliches Aufforderungsverhalten mit seitwärts gehaltener Rute. Zwischen dem 9. und 14. Tag (oft weicht die Realität jedoch von diesem Richtwert ab) ist die Hündin fruchtbar und Deckakte während dieser Zeit führen zur Befruchtung. Die Läufigkeitsblutung der Hündin ist im Gegensatz zur menschlichen Regelblutung, welche die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut zur Folge hat, die Einleitung der Befruchtungsphase.

Metöstrus (Nachbrunst):
Findet keine Befruchtung der Hündin statt, bildet sich die vergrößerte Gebärmutter wieder zurück.

Anöstrus:

Dauer 2-4 Monate. In dieser Phase fehlen jegliche Anzeichen eines Sexualzyklus.

Die Regelmäßigkeit der Läufigkeitsperioden ist oft sehr unterschiedlich. Es gibt Hündinnen, welche eine sehr regelmäßige Periode aufweisen und andere, bei denen dies nicht der Fall ist. Auch die Abstände der Läufigkeiten generell sind sehr unterschiedlich. Es gibt Hündinnen, welche alle 6-7 Monate läufig werden und solche, die dies nur einmal pro Jahr sind.

 

Leptospirose

Die Leptospirose der Hunde ist eine weltweit vorkommende, durch Leptospiren (sogenannte Spirochäten, eine Bakteriengruppe) hervorgerufene, ansteckende Infektionskrankheit. Sie kann in verschiedenen Formen auftreten. Die Mortalitätsrate liegt bei etwa 10 %. Auch eine Infektion des Menschen (siehe Leptospirose) durch den Hund ist möglich, die Leptospirose ist eine Zoonose. Auch andere Tierarten können an Leptospirose erkranken, wobei meist spezifische Leptospirenarten Haupterreger sind.


Klinisch äußert sich eine Leptospirose durch Fressunlust (Anorexie), Erbrechen und Fieber. Später sind die Tiere abgeschlagen, bewegungsarm, zeigen eine erschwerte Atmung, manchmal auch Gelbsucht (Ikterus), Blutungen (Hämorrhagien) und Gewebsdefekte (durch Nekrosen bedingte Erosionen) der Maulschleimhaut, Muskelzittern (Tremor) oder blutigen Stuhl infolge einer schweren Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis).

Eine häufige Harnabgabe kann als Folge einer akuten Nierenentzündung (Nephritis) auftreten. Ein Nierenversagen ist häufig und die ernsthafteste Komplikation der Erkrankung. Es kann ebenfalls zu einem Anstieg harnpflichtiger Substanzen im Blut (Azotämie) kommen
 

Die Impfung gegen Leptospirose ist überlicherweise Bestandteil der regelmäßigen Schutzimpfung bei Hunden.
 

 

Linsenluxation

Bei einigen Hunderassen, hauptsächlich Terrier, kann sich die Linse im Alter von ungefähr 4 Jahren aus ihrer Verankerung lösen und bewegt sich dann frei im Augeninneren. Meistens liegt die Linse dann unmittelbar hinter der Hornhaut. Damit ist ein normales Sehen nicht mehr möglich. Außerdem kommt es zum Druckanstieg im Auge, zum grünen Star. Das Sehvermögen kann nur erhalten werden, wenn die Linse so bald als möglich operativ entfernt wird. Dabei darf nicht zuviel Zeit vergehen. Oft sind schon nach wenigen Tagen die Chancen für eine erfolgreiche Operation schon drastisch reduziert. Bei Tibet Terriern, Fox Terriern, Jack Russell Terriern, Jagdterrieren etc. darf also eine Augenveränderung niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Die Besitzer müssen immer die Möglichkeit einer Linsenluxation in Betracht ziehen, und rasch einen Spezialisten aufsuchen. Dies gilt vor allem für Hunde, welche jünger als 6 Jahre sind. Selbstverständlich dürfen Hunde mit einer Linsenluxation nicht zur Zucht verwendet werden.

 

 

LOPRA

siehe Progessive Retinaatrophie (PRA)

 

 

M


nach oben

Maligne Hyperthermie

 

Die maligne Hyperthermie (MH, veraltet auch maligne Hyperpyrexie, Narkose-Hyperthermie-Syndrom) ist eine sehr seltene, lebensbedrohliche Erkrankung, die als Komplikation einer Narkose (Allgemeinanästhesie) in Erscheinung tritt. Durch die Verabreichung von auslösenden Substanzen (Triggern) wird bei entsprechender genetischer Veranlagung eine Stoffwechselentgleisung in der Skelettmuskulatur verursacht.

Die Symptomatik ist sehr variabel und umfasst Muskelstarre, Herzrasen, eine erhöhte Produktion von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Temperaturerhöhung bis hin zur Übersäuerung des Körpers sowie Stoffwechsel- und Organversagen, die letztlich zum Tod führen können. Durch sofortige Unterbrechung der Narkosemittel-Zufuhr und Behandlung mit dem Wirkstoff Dantrolen kann eine maligne Hyperthermie wirksam behandelt werden. Durch dessen Einführung konnte in der Vergangenheit die Sterblichkeit stark gesenkt werden.

Bei Verdacht auf eine Veranlagung zur malignen Hyperthermie stehen der In-vitro-Kontrakturtest sowie molekularbiologische Verfahren zur Verfügung, um diese abzuklären. Die Durchführung einer Narkose ist in solchen Fällen auch ohne auslösende Substanzen möglich.

Neben Menschen ist ein Vorkommen auch bei anderen Säugetieren bekannt wie etwa bei Schweinen, Hunden und Pferden, weshalb diese in der Forschung als Tiermodell genutzt werden. Einen Gentest zur Bestimmung der MH bietet z.B. Laboklin für English-, Gordon-, Irish Red & White und Irish Setter an.

 

 

Mastitis (Gesäugeentzündung)

Normales Milchdrüsengewebe ist weich und geschwollen. Im Gegensatz ist erkranktes Milchdrüsengewebe gerötet, fest und schmerzhaft, ggf. tritt wässrig eitriges oder blutiges Sekret aus. Falls das Milchdrüsengewebe wund ist, wird den Welpen das Saugen verweigert. Jedoch sollten die Welpen weiter saugen dürfen, um eine Milchstau zu verhindern. Behandlung durch den Tierarzt. 

 

 

Magendrehung

Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte

 

 

Megaösophagus

Der Megaösophagus (MÖ) beim Hund ist eine ernste und potentiell verhängnisvolle Missbildung der Speiseröhre ( Ösophagus - die Röhre, die das Maul mit dem Magen verbindet ). Die Speiseröhre kann gänzlich vergrößert sein, ausgebeult erscheinen oder vergrößerte Taschen aufweisen. Zu den Symptomen eines MÖ gehört der Rückfluss von Nahrung und/oder Wasser sofort nach der Aufnahme. Megaösophagus-Hunde können aber auch erst Stunden nach dem Fressen erbrechen. Die schwersten Folgen für einen betroffenen Hund sind Unterernährung und Aspirations-Pneumonien (Lungenentzündungen aufgrund von Futterpartikeln / Flüssigkeit ... die durch Verschlucken in die Lunge gelangt sind). MÖ kann durch eine angeborene Missbildung oder durch primäre Erkrankungen wie (=Schilddrüsenunterfunktion) und verursacht werden.
( Anmerkung: Die bei Dermatomyositis auftretende Muskelproblematik kann ebenfalls zu einem Megaösophagus führen. )

Megaösophagus kann durch eine Röntgenaufnahme diagnostiziert werden, aber gewöhnlich wird zusätzlich ein zu schluckendes Kontrastmittel verwendet. MÖ kann von Geburt an bestehen, kann sich aber auch erst später entwickeln.

Den Besitzern wird oft empfohlen ihre Hunde einzuschläfern, vor allem wenn es ein angeborenes Problem ist. Das ist üblich, da Tierärzte wissen, wie schwierig es sein kann mit einem Megaösophagus-Hund zu leben. Es gibt keine Heilung für diese Krankheit. Das Beste, was man machen kann, ist diesen Zustand so zu halten, dass der Hund ein gutes Gewicht halten kann und vor Lungenentzündungen in Folge von Aspiration geschützt wird. Viele von uns haben festgestellt, dass durch etwas harte Arbeit, Ausdauer und Geduld, die Symptome des MÖ durch eine Veränderung der Lebensumstände deutlich reduziert werden können und die Hunde über Jahre eine gute Lebensqualität haben können. Natürlich gibt es auch Hunde, deren Erkrankung so schwer ist, dass jede noch so große Mühe vergebens ist, sie nicht gerettet werden können. Weiterhin sind einige Menschen nicht in der Lage einen MÖ-Hund ausreichend zu pflegen - sei es durch körperliche oder zeitliche Grenzen

(Quelle: http://www.tintenblau.de)

 

Siehe auch den Artikel unserer Club-Tierärzte
 

 

MH

siehe: Maligne Hyperthermie

 

Milztumor

Siehe auch den Artikel unserer Club-Tierärzte

 

Monorchismus (Einhodrigkeit)

Nur ein einzelner Hoden ist vorhanden; dieser eine Hoden ist ordnungsgemäß in den Hodensack abgestiegen - der Rüde ist zwar fortpflanzungsfähig, doch kann er den Hodenfehler weitervererben.

 

 

N


nach oben

Nachzuchtkontrolle

Wenn gute Gründe für die Verwendung nicht fehlerfreier Hund sprechen, man aber vermeiden möchte, mögliche Fehler in der Population zu verbreiten, ist eine Nachzuchtkontrolle verpflichtend. Der nicht fehlerfreie Hund erhält die Zuchtzulassung für zunächst einen Wurf mit Nachzuchtkontrolle von 75% der Welpen. Die Welpen werden im Alter von mindestens 18 Monaten einer Begutachtung inkl. nötiger Untersuchungen unterzogen. Eine erneute Zuchtzulassung ist möglich, wenn der Fehler bei 75% der Welpen nicht mehr auftritt.

 

Nasenfalten

siehe: Trichiasis

 

NCL

Neuronale Zeroidlipofuszinose (NCL) ist neurogenerative Erkrankung, die Menschen, Hunde und andere Tieren betrifft (zB Rinder, Schafe, Pferde). Bei manchen Tieren war bis jetzt keine kausale Mutation zu NCL beschrieben. Im Zusammenhang mit NCL bei Tieren und Menschen wurden inzwischen Mutationen in sechs verschiedenen Genen CLN 1,2,3,4,5,6, 8 beschrieben (Daly et al. 1998, Gupta et al. 2001). Jede Mutation im Gen verursacht eine einzigartige Form von NCL.

Die Erkrankung NCL bei English Settern wurde erstmals 1950 vom norwegischen Tierarzt Nils Koppang beschrieben.

Für neuronale Zeroidlipofuszinose ist die Ansammlung lipopigments (lipofuscin und ceroid) in den Lysosomen charakteristisch. Klinische Manifestationen können im relativ frühen Alter von etwa 15-18 Monaten beobachtet werden. Der Anfang und der klinische Verlauf der Krankheit sind sehr unterschiedlich und individuell. Neurodegeneration steigt mit dem Alter. Bei allen Betroffenen bilden sich psychische Abnormität und Ataxie. Beobachtet werden Veränderungen im Gehen und Stehen - Stolpern, steife Beine. Vor dem Auftreten der klinischen Symptome weisen die Betroffenen abnorme EEG und MRT Befunde auf. Bei den meisten Betroffenen  kommt es zu Sehstörungen. Der Tod tritt meist im Alter zwischen 19-27 Monaten ein.

NCL ist eine autosomal rezessiv vererbte Erkrankung. Das heißt, dass diese Krankheit nur bei Homozygoten, Hunden mit beiden mutierten Allelen P/P (positiv / positiv) und keinem normalen Allel erscheint. Der mutierte Homozygot vererbt ein mutiertes Allel von beiden Elternteilen. Im Falle, dass zwei heterozygote Tiere (N/P, dh. negativ / positiv - Träger) gedeckt werden,  werden 25 % der Nachkommen gesund sein, 50 % der Nachkommen werden Träger sein und 25 % vererben das von beiden Eltern mutiertes Allel und werden mit NCL betroffen sein.
 

 

Netzhautdegeneration

siehe: Progessive Retinaatrophie

 

 

Netzhautdysplasie

siehe: Retinadysplasie

 

 

Niereninsuffizienz

siehe: Chronische Niereninsuffizienz (CNI)

 

O


nach oben

OCD

siehe: Osteochondrose

 

Osteochondrose (OCD)

Die OCD ist eine Erkrankung die sich auf das noch wachsende Skelett beschränkt und mittels Röntgen darstellbar ist. Bei einer OCD lösen sich Knorpelteilchen z.B. von der Kugel des Oberarmknochens. Dadurch kommt es zu Problemen im Schultergelenk. Sie kommt gehäuft bei schnell wachsenden, mittelgroßen bis großen und temperamentvollen Hunderassen vor. Rüden sind häufiger betroffenen als Hündinnen. Als Ursachen für die Entstehung von OCD kommen genetische Veranlagung, Fütterungsfehler während des Wachstums, Konstitution des Hundes und Unfälle in Frage. Meist zeigen sich die ersten Anzeichen ab dem 6. Monat in Form von Lahmheiten. Betroffen werden Gelenke mit besonders starker mechanischer Beanspruchung wie Schulter-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenk. OCD am Hüftgelenk tritt eher selten auf. Aber nicht jedes Lahmen gibt sofort Hinweis auf OCD. Insbesondere beim heranwachsenden Hund treten diese Anzeichen sehr häufig auf. Nimmt das Lahmen überhand, muss dies jedoch unbedingt vom Tierarzt kontrolliert werden.

 

Otitis externa

 

Entzündung des äußeren Gehörganges.

Siehe auch den Artikel unserer Clubtierärzte.

 

P


nach oben

Patellaluxation (Kniescheibenluxation)

Die Patellaluxation ist eine meist angeborene Erkrankung, bei der die Kniescheibe nicht normal in der Rollfurche läuft, sondern immer wieder herausspringt. Sie tritt meist einseitig auf. Hündinnen sind häufiger betroffen als Rüden. Die Patellaluxation wird in vier Grade unterteilt:

Grad 1:

Die Knieschreibe springt spontan heraus. Der Hund schont die Gliedmaße, bis die Kniescheibe von selbst zurückspringt.

Grad 2:

Die Kniescheibe springt bei Beugung des Knies immer heraus. Bei Streckung des Beines springt sie von allein zurück.

Grad 3:

Die Kniescheibe springt bei Beugung des Knies heraus, springt bei Streckung des Beins aber nicht allein zurück. Die Kniescheibe lässt sich von Hand zurückschieben.

Grad 4:

Die Kniescheibe hat ihre eigentliche Position dauerhaft verlassen und lässt sich auch von Hand nicht mehr zurückschieben.

Die Diagnose lässt sich bereits frühzeitig stellen. Um Folgeschäden an Bändern und Arthrosen im Kniegelenk vorzubeugen, muß ab Grad 2 operiert werden. Ein erneutes Herausspringen der Kniescheibe kann trotz OP möglich sein.

 

 

Pavovirose

Als Parvovirose wird eine hoch ansteckende und akut verlaufende Infektionskrankheit von Hunden bezeichnet, die durch das Canine Parvovirus verursacht wird. Ihrem klinischen Verlauf nach wird sie auch als Hundepanleukopenie bezeichnet und ist hinsichtlich ihres Verursachers und der durch ihn hervorgerufenen Symptome eng verwandt mit der Katzenseuche sowie der infektiösen Panleukopenie der Marderartigen. Bei Menschen kann das wesentlich weniger gefährliche Parvovirus B19 Erkrankungen auslösen.

Am empfänglichsten für die Erkrankung sind Welpen im Alter von 2 bis 16 Wochen und alte Hunde.

 

Die Erkrankung kündigt sich mit dem Auftreten von Fieber (39,5−41,5°C), verminderter Futteraufnahme und Teilnahmslosigkeit an. Entsprechend den befallenen Organsystemen dominieren etwa 6–12 Stunden nach den ersten Anzeichen vor allem Symptome des Magen-Darm-Traktes und des Abwehrsystems. Neben dem Auftreten starker, oftmals blutiger Durchfälle kommt es zu einer starken Abnahme weißer Blutkörperchen (Leukopenie) und damit einer Verminderung der Abwehrfähigkeit des erkrankten Organismus, der daher für bakterielle Sekundärinfektionen besonders empfänglich ist.

Neben diesen Symptomen zeigen die betroffenen Tiere während des gesamten Krankheitsverlaufes die bereits eingangs aufgetretenen Symptome Mattigkeit, Fressunlust, Austrocknung und Fieber. Mit dem Kot werden große Mengen hochinfektiösen Erregermaterials ausgeschieden. Bei schweren Verlaufsformen tritt innerhalb von 24 bis 48 Stunden der Tod ein. Drei bis zwölf Wochen alte Hunde sterben häufig an der Infektion, ohne dass es vorher zur Ausprägung klinischer Symptome gekommen ist. Hier kommt es infolge des Befalls des Herzmuskels zum akuten Versagen der Herz-Kreislauf-Funktion.

Die Impfung gegen Pavovirose ist überlicherweise Bestandteil der regelmäßigen Schutzimpfung bei Hunden.

 

Pedigree

Pedigree ist der englische Begriff für Ahnentafel. Im Allgemeinen versteht man darunter die Papiere, welche einem Rassehund vom  zuchtbuchführenden Verein ausgestellt werden. In diesen Papieren sind neben Name des Hundes, des Züchters u.v.a.m. auch die komplette Ahnentafel (je nach Verein meist 3 bis 4 Generationen) angeführt.

 

 

Persistierende Pupillarmembran

Während der Entwicklung des Auges vor der Geburt wird die spätere Pupille von einem pigmentierten Gefäßgeflecht überzogen, welches sich um die Geburt zurückbildet. Bei ganz jungen Welpen, welche eben erst die Augen geöffnet haben, sieht man oft noch feine Überreste dieses Geflechts. Wenn pigmentierte Gewebestränge auch noch später sichtbar sind, dann spricht man von persistierenden Pupillarmembranen. In der Regel haben sie keine oder nur geringfügige Auswirkungen auf das Sehvermögen des Hundes und treten auch bei vielen Rassen sporadisch auf. Beim Basenji sind sie ein vererbtes Problem, welches Sehstörungen verursachen kann.

 

PRA

siehe: Progessive Retinaatrophie

 

 

Progessive Retinaatrophie (PRA)

Unter dem Begriff PRA fasst man eine Vielzahl von unterschiedlichen Netzhautdegenerationen zusammen, welche allesamt zur Erblindung führen. Man unterscheidet eine Frühform, bei welcher die Hunde bereits mit 12 Monaten blind werden, und eine Spätform, bei der erste Sehstörungen erst im Alter von 3-6 Jahren auftreten. Diese letzte Form ist bei uns am häufigsten und wird rezessiv vererbt. Das heißt Hunde mit PRA können durchaus normale Eltern und Geschwister haben. Die Eltern sind in diesem Fall Träger der Anlage. Zu Beginn der Erkrankung fällt dem Besitzer auf, dass die Pupillen des Hundes größer sind, und in der Nacht auffallend leuchten. Meistens zeigt der Hund zu diesem Zeitpunkt bereits eine mehr oder weniger deutliche Nachtblindheit. Oft weigern sich Hunde in der Dämmerung oder nachts nach draußen zu gehen, oder sie stoßen sich an Gegenständen, die sie tagsüber noch sehen können. Diese Nachblindheit verschlimmert sich zusehends. Später ist auch das Sehen am Tage beeinträchtigt, bis die Hunde im Alter von ca. 9 Jahren vollständig erblinden. Diese fortschreitende Netzhautdegeneration ist nicht schmerzhaft und gibt dem Hund ausreichend Zeit, sich an sein Handicap zu gewöhnen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass betroffene Hunde ihre Blindheit so erfolgreich kompensieren, dass sie erst auffällt, wenn der Hund in eine ihm unbekannte Umgebung gebracht wird.
Mit entsprechenden Instrumenten betrachtet, verändert sich die normale Netzhaut zusehends, bis zuletzt kaum noch normale Netzhaut zu erkennen ist. Eine Behandlung ist nicht möglich. Der Verlauf der Krankheit lässt sich nicht beeinflussen. Daher kommt der züchterischen Vorsorge große Bedeutung zu. Allerdings ist das Erkennen dieser Krankheit nicht ganz einfach und bleibt gut ausgebildeten Spezialisten vorbehalten. Leider erkennt aber auch der gut ausgebildete Tierarzt die Krankheit frühestens im Alter von einigen Jahren, so dass befallene Tiere die Gelegenheit haben sich mehrmals fortzupflanzen. Heute gibt es bei einigen wenigen Hunderassen (Irish Setter, Portugiesischer Wasserhund, etc.) die Möglichkeit, mit einer kleinen Blutprobe eine DNA-Analyse durchzuführen. Damit werden befallene Tiere bereits im Welpenalter mit 100% Sicherheit identifiziert. Theoretisch ist bereits vor der Geburt eine Untersuchung möglich.

 

Bei den Befunden unterscheidet man unter genetischen und klinischen Befunden. Genetische Befunde werden z.B. von der AHT - Animal Health Trust in Newmarket, Suffolk, UK für Gordon Setter und Laboklin für Irish Red Setter erstellt und stellen dar, wie es mit der genetischen Vererbung der PRA bestellt ist. Die Speichelabnahme bzw. Blutabnahme kann von jedem Tierarzt durchgeführt werden. Ein Merkblatt über den Ablauf div. Gentests gibt es hier. Nähere Informationen darüber gibt es auch im Clubbüro.

 

rcd1 ist eine rezessive Mutation und tritt schon im Welpenalter auf. Damit infizierte Hunde sind spätestens im Alter von 1-2 Jahren vollständig blind. Diese Form war bislang bei Irish Setter bekannt und es gibt einen einfachen Test dafür.

 

rcd4 ist jedoch eine Form der PRA, welche erst im späten Alter ausbricht. Einen diesbzgl. Gentest bietet seit 14.3.2011 die AHT für Gordon Setter, und für Irish Setter, wo diese LOPRA (Late Onset Progressive Retinal Atrophy) ebenfalls vermehrt festgestellt worden ist, seit 1.8.2011 an.

 

DNA-Test PRA CLEAR (rcd4) = keine genetische Vererbung gegeben (AA)

DNA-Test PRA CARRIER (rcd4) = der Hund ist Träger, PRA kann jedoch nur vererbt werden, wenn der Partner ebenfalls Träger oder infiziert ist (Aa)

DNA-Test PRA AFFECTED (rcd4) = der Hund ist infiziert, PRA muss aber nicht ausgebrochen sein (aa)

Es wird empfohlen, nur mit Hunden zu züchten, welche mit DNA-Test PRA-CLEAR (rcd4) befundet worden sind bzw.

PRA-CARRIER (rcd4) und PRA-AFFECTED (rcd4) nur mit Partnern mit CLEAR (rcd4) zu paaren.

Dies betrifft z.Zt. vorwiegend Irish- und Gordon Setter.

 

 

Pseudowut

siehe: Aujeszky`sche Krankheit

 

 

Pulswert

siehe: Körperwerte

 

 

Pyometra (eitrige Gebärmutterentzündung)

Eine der häufigsten Gebärmuttererkrankungen ist die Pyometra. Sie kann bei Hündinnen jeden Alters auftreten, vermehrt aber bei älteren Hündinnen. Bei der Pyometra handelt es sich um eine Ansammlung von eitrigen oder blutig-eitrigen Sekreten in der Gebärmutter bei verschlossenem Muttermund. Zum Läufigkeitsende ist der Muttermund noch nicht keimdicht verschlossen und Keime können so ungehindert eintreten. Da die Abwehrbereitschaft der Gebärmutter zu diesem Zeitpunkt stark geschwächt ist, kommt es zur lokalen Infektion. Die Keime vermehren sich und Giftstoffe werden gebildet. Der Muttermund ist inzwischen geschlossen und das gebildete Sekret kann nicht abfließen. Durch die zunehmende Füllung mit eitriger Flüssigkeit kommt es zum Auftreten der typischen Krankheitssymptome: hochgradig gestörtes Allgemeinbefinden, starker Durst, Fieber, schlechte oder keine Futteraufnahme. Meist ist in der Scheidenregion ein schmierig eitrig-blutiger Ausfluß zu beobachten. In den meisten Fällen wird der Tierarzt zur sofortigen Operation raten.

 

Q


nach oben

Qualzucht

Als Qualzucht bezeichnet man in der Hundezucht die Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen für die Tiere verbunden sind. Sie ist für Wirbeltiere z.B. in Österreich nach § 34 und in Deutschland nach § 11b des Tierschutzgesetzes verboten.

 

 

R


nach oben

RD

siehe: Retinadysplasie

 

 

Retinadysplasie (RD)

Die Netzhaut ist ein äußerst kompliziert aufgebautes Gewebe und es erstaunt kaum, dass es im Laufe der Entwicklung der Netzhaut auch hin und wieder zu Störungen kommt. Solche Fehlentwicklungen können nur kleine Teile der Netzhaut betreffen und sind dann als Falten erkennbar. Die Auswirkungen auf das Sehvermögen ist gering. In anderen Fällen sind größere Bezirke betroffen, und die Sehstörungen können erheblich sein. Selten treten auch vollständige Netzhautdysplasien auf, die dann meistens auch mit weiteren Fehlentwicklungen des Auges vergesellschaftet sind. Solche Augen sind in der Regel blind. Oft sind neben solchen Augenveränderungen auch Fehlentwicklungen des Skelettes zu beobachten. Eine Behandlung kommt hier nicht in Frage. Merkmalträger sind von der Zucht auszuschließen.

 

 

Rubarthsche Krankheit

siehe: Hepatitis contagiosa canis

 

 

S


nach oben

Scheidenentzündung

siehe: Vaginitis

 

 

Scheidenvorfall

Diese Krankheit tritt meist während er 1. oder 2. Läufigkeit auf. Durch eine übermäßige Hormonbildung kommt es zu vermehrter Wassereinlagerung des Scheidengewebes. Meist ist eine chirurgische Entfernung durch den Tierarzt notwendig. Bei der nächsten Läufigkeit kann es allerdings wieder zum Auftreten eines solchen Vorfalls kommen. In einem solchen Fall ist eine Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter zu empfehlen.

 

 

Scheinträchtigkeit

Die Scheinträchtigkeit ist ein Syndrom aus psychischen und physischen Veränderungen. Sie tritt 4 - 9 Wochen nach der Läufigkeit auf und dauert 2 - 3 Wochen oder auch länger. Ein langes Bestehen des Gelbkörpers stellt die Ursache dar. Typische Symptome einer Scheinträchtigkeit sind: eine Anschwellung des Gesäuges mit leichter bis hochgradiger Milchsekretion, Unruhe, Nestbau, das Umhertragen und Hüten von Spielsachen. Ablenkende Maßnahmen, wie Bewegung, Änderung der Fütterungsgewohnheiten und das Wegräumen von Spielsachen sind eine einfache, aber hilfreiche Therapie. Auf jeden Fall sollte das Ausmelken des Gesäuges unterlassen werden, da sonst die Milchbildung angeregt wird.

 

 

Schwimmer-Syndrom

Paddelbewegungen der Vorderextremitäten bei Hundewelpen mit koalabärartiger Abflachung des Brustkorbes. Das Schwimmer-Syndrom wird bereits in der 1. Lebenswoche auffällig. Betroffene Welpen liegen mit Atemnot flach auf der Brust und erheben sich kaum. Ursächlich kommen verschiedene Stoffwechselstörungen und Fütterungsfehler in Frage.

 

 

Speiseröhre

siehe: Megaösophagus

 

 

Spondylosen

Eine degenerative Erkrankung an der Wirbelsäule.

Siehe auch den Artikel unserer Club-Tierärzte

 

 

Star

siehe: Katarakt

 

 

Staupe

Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei Hunden, Mardern, Stinktieren, Robben und Kleinbären auftreten kann. Sie wird nach dem Entdecker ihres Erregers Henri Carré auch als Carrésche Krankheit, auf englisch als (canine) distemper bezeichnet. Kennzeichnend für die Erkrankung sind hohes Fieber und Abgeschlagenheit. Je nach befallenem Organsystem können Durchfall und Erbrechen oder Atemwegssymptome auftreten. Im weiteren Verlauf kann es zu einer Schädigung des Gehirns mit zentralnervösen Erscheinungen kommen.

Die Impfung gegen Staupe ist überlicherweise Bestandteil der regelmäßigen Schutzimpfung bei Hunden.
 

 

Stockmaß

siehe: Widerrist


 

 

T


nach oben

Titer

Der Titer ist in der Biologie und Medizin ein Maß für eine Konzentration, z. B. eines Antikörpers, Antigens oder eines Virus. Er wird dadurch bestimmt, dass die Probe fortlaufend verdünnt wird und mit den Verdünnungen ein bestimmter Test auf den zu bestimmenden Stoff (z. B. Immunassay) durchgeführt wird. Die weitestgehende Verdünnung, bei der noch eine Reaktion nachweisbar ist, wird als Titer angegeben. Die Ermittlung des Titers war früher eine übliche Methode, um z. B. eine Immunität nach einer Impfung oder den Anstieg der Konzentration von Antikörpern während einer akuten Infektionskrankheit zu beurteilen.

In der Regel wird – zum Beispiel ein Blutserum – in Zweierstufen verdünnt, d. h. Verdünnungen von 1:2, 1:4, 1:8, 1:16, 1:32 usw. hergestellt. Die Verdünnungen gibt man dann z. B. auf Zellkulturen, die dann mit einem Virus infiziert werden. Die höchste Verdünnungsstufe, bei der noch eine Infektion der Zellen vollständig verhindert wird (also noch ausreichend Antikörper vorhanden sind), wird als Titer angegeben. Ein Titer von 1:1024 gibt also eine höhere Konzentration an als 1:128, da trotz höherer Verdünnung noch eine positive Reaktion des Tests festzustellen war.

Die Titerbestimmung ist vor allem nach einer erfolgten Tollwutimpfung bei der Einreise in bestimmte Länder notwendig. Erst nach nachgewiesener Antikörperbildung darf man z.B. in England (fällt mit 1.1.2012), Irland, Schweden, etc. einreisen. Nähere Angaben darüber sind bei den Einreisebestimmungen nachzulesen.

 

 

Tollwut

Die Tollwut ist eine seit Jahrtausenden bekannte Virusinfektion, die bei Tieren und Menschen eine akute, fast immer tödliche Enzephalitis (Gehirnentzündung) verursacht. Synonyme sind Wutkrankheit, die Lyssa (griechisch λύσσα), die Rabies (lateinisch) und die Rage (französisch/englisch).

 

An Tollwut können alle Säugetiere und bedingt auch Vögel erkranken. Die Inkubationszeit beträgt im Regelfall zwei bis acht Wochen. Die Krankheit dauert zwischen einem Tag und einer Woche und endet praktisch immer tödlich. Die Krankheit beginnt häufig mit Wesensveränderungen.

Erkrankte Haushunde können dabei besonders aggressiv und bissig werden, sind übererregt, zeigen einen gesteigerten Geschlechtstrieb und bellen unmotiviert („rasende Wut“). Später stellen sich Lähmungen ein, die zu heiserem Bellen, Schluckstörungen (starkes Speicheln, Schaum vor dem Maul), Heraushängen der Zunge führen und infolge Lähmung der Hinterbeine kommt es zum Festliegen. Die Phase der „rasenden Wut“ kann auch fehlen und die Tollwut gleich mit den Lähmungserscheinungen beginnen („stille Wut“). Es kommen auch atypische Verläufe vor, die zunächst einer Magen-Darm-Kanal-Entzündung (Gastroenteritis) gleichen.

 

Durch die seit den 1990er Jahren durchgeführten Maßnahmen gilt die Tollwut in Österreich als ausgerottet. Zwei in den Jahren 2004 und 2006 vermutete Tollwutverdachtsfälle bei Füchsen konnten entkräftet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationalen Tierseuchenorganisation haben Österreich am 28. September 2008 zum tollwutfreien Gebiet erklärt.

 

Trotzdem ist die Tollwut-Impfung unserer Hunde mehr als vorteilhaft und wird auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr und bei Besuchen von öffentlichen Veranstaltungen, wie z.B. Hundeausstellungen vorgeschrieben.
 

 

Tracheobronchitis

siehe: Zwingerhusten
 

 

Trichiasis (Nasenfalten)

Die sogenannten brachycephalen Hunderassen zeichnen sich durch einen extrem kurz gezüchteten Kopf aus. Zu ihnen gehören die Pekingesen, die Möpse, Bulldoggen und andere. Bei ihnen wurde durch gezielte Selektion der Gesichtsschädel verkürzt. Die Weichteile haben diese Entwicklung aber nicht im selben Masse mitgemacht. So wirft sich die Haut der Nase in großen Falten auf. Die Haare dieser Nasen-, bzw. Gesichtsfalte reiben dauernd auf der Hornhaut dieser Tiere. Die meisten von ihnen haben denn auch bereits in jungen Jahren Hornhautveränderungen. Nicht selten kommt es bei ihnen zu akuten Hornhautgeschwüren, welche nicht selten durchbrechen, wenn sie nicht rechtzeitig und intensiv behandelt werden. Da es sich bei dieser Veränderung um ein rassetypisches Merkmal handelt, werden von Seiten der Züchter meist keine Maßnahmen ergriffen, und die Hunde werden zur Zucht zugelassen.

 

U


nach oben

 

 

V


nach oben

Vaginitis (Scheidenentzündung)

Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 5 - 7 Monate alten Tieren, aber auch 8 - 10 Wochen alte Welpen können betroffen sein. Die Hündinnen haben eitrigen Scheidenausfluß, die Scheide ist stark gerötet. Das Allgemeinbefinden ist meist ungestört. Die Ursachen für diese Erkrankung sind noch nicht ausreichend geklärt. So sollen immunologische Reaktionen, Hormonmangel, Fütterungseinflüsse und Bakterien eine Rolle spielen. Spülungen und Antibiotikagaben können eine vorübergehende Besserung bringen. Eine endgültige Heilung erfolgt erst bei Eintritt der Geschlechtsreife ein.

 

Vestibularsyndrom

Als Vestibularsyndrom wird eine Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr bezeichnet.

Siehe auch den Artikel unserer Club-Tierärzte

 

W


nach oben

Widerrist

Der Widerrist ist der erhöhte Übergang vom Hals zum Rücken bei Vierbeinern. Er wird von den langen Dornfortsätzen der ersten Brustwirbel gebildet, an denen auch das Nackenband entspringt.

Dementsprechend wird mit der Widerristhöhe, auch als Kör- oder Stockmaß benannt, die eigentliche Körperhöhe eines Hundes angegeben. Die jeweiligen Widerristhöhen sind in den Standards der einzelnen Rassen definiert. Diese sind auf der Startseite durch Anklicken des jeweiligen Setters abrufbar.
 

 

Willebrand Disease (vWD)

Bei van Willebrand Disease (auch van Willebrand Syndrom, van Willebrand Krankheit, van Willebrand-Jürgens Syndrom, etc. genannt) handelt es sich um eine Blutgerinnungsstörung, die genetisch bedingt ist (also vererbt wird). Es können also nur Tiere davon betroffen sein, von denen mindestens ein Elternteil ebenfalls ein defektes Gen aufweist. Zwei reinerbig frei Tiere können keine erkrankten Nachfahren hervorbringen.

Der van Willebrand Faktor ist ein großes Eiweißmolekül (lang, fädig, klebrig, kettenartig aufgebaut) und ist dafür zuständig, dass sich bei einer Verletzung der Blutgefäßwand durch Ansammlung und Verklebung von Blutplättchen (Thrombozyten) untereinander und an die Zellwand die entstandene Wunde schnell wieder verschließt. Ist der van Willebrand Faktor herabgesetzt, so geschieht dies verzögert und führt somit zu einer verlängerten Blutungszeit. Bei kleineren Verletzungen wird dies normalerweise kaum bemerkt, bei und nach Operationen oder massiven Verletzungen (z.B. durch Unfälle oder schwere Beißereien) kann dies jedoch dazu führen, dass das Tier verblutet.

Der Erbgang für vWD Typ I ist autosomal-dominant. Dies bedeutet:

Autosomal: männliche und weibliche Nachfahren sind gleichermaßen betroffen.

Dominant: die Krankheit wird bereits ausgeprägt, wenn nur ein Allel (Variante eines Gens) defekt ist.
(Anmerkung: Gene bestehen aus zwei Hälften (Allelen), von denen jeweils eine Hälfte von der Mutter und die andere Hälfte vom Vater stammt.)

vWD ist eine der am häufigsten vorkommenden Blutgerinnungsstörungen bei Menschen und Tieren. Viele Tiere mit vWD zeigen keine oder kaum Auswirkungen der Krankheit. Andere wiederum Bluten aus der Nase, der Vagina, der Blase, den Mundschleimhäuten; verlängerte Blutungszeiten nach Unfällen und starken Verletzungen sind allerdings normal. Weibchen neigen zu extrem starken Blutungen nach Geburten.

Ob ein Hund vWD geerbt hat, lässt sich heute mittels eines Gentests im Labor (dauert ca. 14 Tage) zweifelsfrei feststellen. Dieser Test kann zu 3 Ergebnissen führen:

1. reinerbig frei: der Hund hat ein gesundes Gen (2 gesunde Allele)
2. heterozygot (mischerbig betroffen, Träger): der Hund hat ein defektes Gen (ein Allel ist gesund, ein Allel ist defekt)
3. homozygot (erkrankt): der Hund hat ein defektes Gen (beide Allele sind defekt)

Bei vWD betroffenen Tieren sollte darauf geachtet werden, dass bestimmte Medikamente, die die Blutgerinnung zusätzlich negativ beeinflussen, verzichtet wird. Dies sind unter anderem:

- Aspirin (Wirkstoff: Acetylsalicylsäure / ASS)
- Antihistaminika (Präparate gegen Allergien)
- Phenylbutazon (gegen Schmerzen und Entzündungen)
- Auf Sulfonamid basierende Antibiotika (gegen Bakterien)
- Ibuprofen
- Amipicillin / Amoxicillin
- Penicillin
- Phenothiazine (Beruhigungsmittel)
- Heparin (zur Blutverdü�nnung)
- Theophyllin (bei Atemwegserkrankungen)

Von vWD Typ I sind öfters betroffen: Dobermänner (reinerbig frei 25%, heterozygot 49%, homozygot 26%), Manchester Terrier (reinerbig frei 59%, heterozygot 37%, homozygot 4%), Pembroke Welsh Corgi (reinerbig frei 57%, heterozygot 37%, homozygot 6%) 

Diese Zahlen stammen vom 26.1.2005 aus den USA. Zusätzlich gelten als betroffen: Deutscher Pinscher, Kerry Blue Terrier, Papillon und Pudel.

Aber auch bei unseren Irish Red and White Setter zählt vWD zu jenen Erbkrankheiten, auf die besonderes Augenmerk zu lenken ist.

 

 

Wobbler-Syndrom

Beeinträchtigung der Bewegungskoordination, die bis zum Verlust des Geh- und Stehvermögens führen kann. Die Bewegungsstörungen äußern sich überwiegend in der Hinterhand. Es werden erbliche und traumatische Faktoren als Ursache vermutet.

 

X


nach oben

 

 

Y


nach oben

 

 

Z


nach oben

Zerebelläre Abiotrophie

(engl. Cerebellar Abiotrophy, CA), auch als Zerebelläre Kortikale Abiotrophie (CCA) oder Kleinhirnatrophie bezeichnet, ist eine genetisch bedingte neurologische Erkrankung von Tieren, die am häufigsten bei bestimmten Pferde- und Hunderassen auftritt. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einem Absterben der Purkinjezellen im Kleinhirn. Die Erkrankung zeigt sich vor allem bei jungen Tieren in Form von Gleichgewichtsstörungen und motorischen Ausfällen.

Bei unseren Rassen ist es vor allem der Gordon Setter, bei dem die Zerebelläre Abiotrophie vorkommen kann.

Symptome sind vor allem unkontrollierbare Bewegungen oder Gleichgewichtsstörungen, Zittern des Kopfes, Hyperaktivität, kein oder verspätetes Zwinkern des dritten Augenlides, steife Gangart der Vorderhand, Unfähigkeit Raum und Entfernung einzuschätzen.

 

 

Zuchtbuch

Die meisten Rassehundevereine führen ein Zuchtbuch, in dem sämtliche Würfe eingetragen werden. Jeder eingetragene Hunde erhält eine Zuchtbuchnummer, welche auch in den Papieren (Pedigree) eingetragen ist.

 

 

Zuchtordnung

In der Zuchtordnung sind alle wesentlichen Belange in Hinblick auf Kynologie und Formalbestimmungen geregelt.

Nähere Informationen hier

 

 

Zuchttauglichkeit

Die genauen Grundvoraussetzungen für die Zuchtverwendung eines Setters kann man in der Zuchtordnung des Österreichischen Setter Clubs nachlesen.

 

 

Zuchtstätte

Jeder Züchter hat das Recht, sich eine Zuchtstätte (oft auch Kennel oder Zwinger genannt) mit Namen schützen zu lassen. Dieser Name wird von der FCI auf Antrag auf Lebenszeit geschützt.

 

 

Zwingerhusten

Als Zwingerhusten (auch: infektiöse Tracheobronchitis) wird eine Erkrankung der oberen Atemwege von Hunden bezeichnet, deren Symptomatik durch verschiedene Erreger ausgelöst werden kann. Der Zwingerhusten beim Hund stellt eine Infektionskrankheit dar, welche ansteckend ist. Sie hat aber nichts mit Zwingerhaltung oder mit einer Zuchtstätte zu tun, was oft fälschlicherweise angenommen wird.
Typisch für den Zwingerhusten ist ein „bellender“ Husten, der zunächst häufig an etwas Verschlucktes denken lässt. Außerdem ist es nicht zwingend erforderlich, dass der Hund ständig hustet. Es kann durchaus auch sein, dass er nur bei Belastung oder beim Laufen, Toben oder Spielen einige Male auftritt.
Gegen die beiden Haupterreger des Zwingerhustens besteht die Möglichkeit einer Impfung. Diese sollte jedoch vom Tierarzt individuell nach den Lebensumständen des Hundes und der Höhe des Infektionsdrucks verabreicht werden. Auch ist der Erfolg einer Impfung nicht garantiert, da nicht gegen alle möglichen Erreger geimpft wird. Allerdings ist dann der Verlauf deutlich abgeschwächt. Eine durch den Tierarzt verordnete Gabe von Antibiotika in Kombination mit hustenlindernden Medikamenten kann dann erforderlich sein.

 

 
 

[ zurück ]

 

.Hier geht's zu:

Beratung in Setterfragen und Informationen über das Clubgeschehen: +43 2245 83 908
club@setter.at
A-2203 Großebersdorf, Reinberggasse 2A

© 1998-2014 by Österreichischer Setterclub