Allerlei Wissenswertes zum Thema Zucht und Gesundheit |
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Auf dieser Seite sind Begriffe aus der Hundezucht und der Veterinärmedizin alphabetisch aufgelistet und es wird versucht, diese näher zu erklären. |
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Anorchismus Überhaupt kein Hoden wurde angelegt; der Rüde ist in seiner körperlichen und seelischen Entwicklung deutlich gestört, da seinem Körper die (ebenfalls in den Hoden produzierten) Sexualhormone fehlen.
Arthrose Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte
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Atemfrequenz siehe: Körperwerte
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Audiometrie Mit Audiometrie werden Verfahren bezeichnet, die Eigenschaften und Parameter des Gehörs vermessen. Sie dienen der Diagnose von Erkrankungen der Hörorgane und zur Erforschung dieser Organe.
Die Taubheit eines Hundes
kann nur durch die Audiometrie sicher festgestellt werden, alle anderen
Tests beinhalten stets das Risiko, dass der Hund auf andere Signale
reagiert (z.B. Beim Klatsch-Test, bei dem der Hund durchaus auf eine
veränderte Luftströmung reagieren kann). Denn die Audiometrie (auch BAER
bzw. BAEP-Test) zeichnet die elektrische Aktivität in der Gehörschnecke
und den auditiven Nervenbahnen zum Gehirn wie eine Antenne auf. Dies
kann man sich wie die Ableitungen der Herzfrequenz bei einem EKG
vorstellen.
Speziell unsere English
Setter sind gefährdet von Taubheit genetisch betroffen zu sein. Daher
wird empfohlen, nur mit getesteten Hunden zu züchten. Wie unser Setter die Welt hört, ist hier beschrieben
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Augenkrankheiten, angeboren
Angeborene oder kongenitale Krankheiten sind bei der Geburt bereits vorhanden oder manifestieren sich kurz danach. Siehe z.B. auch PRA.
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Augenkrankheiten, erworbene
Erworbene Augenkrankheiten manifestieren sich erst später im Leben eines Tieres. Einige Krankheiten werden für den Hundezüchter oder -besitzer sogar erst im Alter von acht und mehr Jahren erkennbar, was die züchterische Prophylaxe solcher Krankheiten natürlich erheblich erschwert. Wie unser Setter die Welt sieht, ist hier beschrieben
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Aujeszky`sche Krankheit (Pseudowut)Hunde, Katzen, Fleischfresser (Nerze, Frettchen), aber auch Ratten können an Aujeszky erkranken, wenn sie mit infizierten, nicht erhitzten, unbehandelten Schweineprodukten in Kontakt kommen. Die Inkubationszeit beträgt 2-9 Tage (meist jedoch nur 3-5 Tage) und verläuft innerhalb einer Woche meist tödlich. Infizierte Katzen und Hunde zeigen schwere klinische Symptome. Der Tod tritt bei Katzen meist innerhalb von 48 Stunden ein. Auffallend sind Verhaltensänderungen wie: Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit, verstärkte Atmung, Speichelfluss (wird durch Lähmungserscheinungen im Schlundbereich hervorgerufen = "Pseudowut") aber auch Ruhelosigkeit sowie Durchfall und Erbrechen können auftreten. Infizierte Tiere fiebern oftmals (erhöhte Temperatur bis 41° C). Viele Tiere entwickeln hochgradigen Juckreiz, bei Katzen oft auch einseitig. Bei Hunden beginnt der Juckreiz meist im Kopfbereich und setzt sich in der Folge auf Hals und Körper fort. Auffallend ist das Benagen der "juckenden" Körperstellen, wobei oft offene Wunden entstehen ("Selbstverstümmelung"). Auch Katzen neigen zur "Selbstverstümmelung" infolge des Juckreizes am Körper. Der Juckreiz kann Krämpfe vortäuschen. Bei Katzen ist Anisokorie (= Unterschied in den Pupillenweiten der Augen) und eine heisere Stimme häufig. Innerhalb von 24 bis max. 48 Stunden kommt es zur Bewusstseinseintrübung, Krämpfen, Lähmungen und schließlich zum Tod.
Zum Virusträger können nicht nur empfängliche, sondern auch geimpfte
Schweine werden. Eine Impfung ist daher in Österreich verboten.
Das Virus zieht sich nach einer Infektion in die Trigeminusganglien
sowie die Tonsillen zurück und ist dort mehr als ein Jahr nachweisbar.
Durch Stressfaktoren wie Transporte etc. kann es wieder zur Ausscheidung
des Virus kommen. Im Unterschied zu Tollwut haben erkrankte Endwirte Durst, Fleischfresser keine Symptome der Aggressivität und Wiederkäuer keine Wasserscheu sowie ausgeprägte Symptome des Atemtraktes, z. B. verstärktes Hecheln oder Kurzatmigkeit. Eine Ansteckungsgefahr für unsere Hunde besteht hauptsächlich bei der Jagd und bei Kontakt mit z.B. erlegtem Schwarzwild. Hausschweine in Österreich sind amtlich anerkannt frei von Aujeszky'scher Krankheit.
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BAER-Test siehe: Audiometrie
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Babesiose
Die Babesiose des Hundes (Syn. „Hundemalaria“, Piroplasmose) ist eine
durch Einzeller der Gattung Babesia hervorgerufene Infektionskrankheit
bei Hunden, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine
mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut (Anämie) hervorruft. Die
Erkrankung verläuft meistens akut mit hohem Fieber und endet ohne
Behandlung binnen weniger Tage tödlich. Die Übertragung erfolgt durch
Zecken oder Stechmücken. Während die Babesiose bis in die 1970er Jahre
vor allem eine „Reisekrankheit“ war, kommt sie durch die Ausdehnung des
Verbreitungsgebiets der Auwaldzecke mittlerweile natürlich auch in
unserer Gegend vor. Die Diagnose wird über einen Nachweis der
Babesien-DNA oder eine mikroskopische Untersuchung des Blutes gesichert.
Zur Behandlung werden Antiprotozoika eingesetzt. |
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Borreliose Diese Infektion wird durch eine Bakterienart, Borrelia burgdorferi, hervorgerufen, Die Symptome der Borreliose beginnen oft erst einige Tage oder Wochen nach dem Zeckenbiss und müssen anfangs gar nicht besonders augenfällig sein. Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Fieber stehen meist am Beginn, in der Folge kommt es zu einsetzenden Gelenksentzündungen. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, je später man diese Erkrankung erkennt, desto schwieriger wird jedoch eine Therapie. Eine Impfung steht zur Verfügung, welche ab der 12. Lebenswoche des Hundes möglich ist. Die Grundimmunisierung erfolgt zweimal im Abstand von 3-5 Wochen, die Auffrischung ist im Normalfall einmal pro Jahr notwendig. Idealerweise soll diese Impfung vor dem Einsetzen der großen Zeckengefahr, also zwischen Jänner und März erfolgen.
Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte
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Blockwirbel siehe Knickrute
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CLAD CLAD (Canine leukocyte adhesion deficiency) ist eine Immundefizienzerkrankung, welche beim Irish Red and White, sowie beim Irish Red Setter aufgetreten ist. Eine ausführliche Beschreibung ist hier nachzulesen.
Irish Red and White- und Irish Red Setter müssen zur Zuchttauglichkeit einen Nachweis der Erbgesundheit in Hinblick auf diese Erkrankung erbringen.
Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte
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Dermatophytose
Hautpilzinfektionen (Dermatophytose) kommen bei Haustieren häufig vor.
Hunde, Katzen, Kaninchen und Nager können genauso betroffen sein wie
Pferde oder Rinder. Und die Hautpilzinfektion ist auch auf uns Menschen
übertragbar.
Distichiasis
Unter Distichiasis versteht man Wimpern, welche direkt am Lidrand wachsen, und dadurch ständig auf der Hornhaut reiben. Dies führt zu vermehrtem Zwinkern und zu Tränenfluss. Oft sind die Symptome so gering, dass der Besitzer die Veränderung nicht wahr nimmt. In solchen Fällen ist auch eine Behandlung nicht notwendig. Bei stärkerer Reizung können solche Wimpern durch einen operativen Eingriff entfernt werden. Merkmalträger sind von der Zucht auszuschließen.
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ED siehe: Ellenbogendysplasie
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Einhodrigkeit siehe: Monorchismus
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Eklampsie (Kalziummangel) Eklampsie kann in der Geburts- und Nachgeburtsperiode auftreten. Während der Trächtigkeit braucht die Hündin Kalzium für den Knochenbau der Welpen. Während des Säugens wird ebenfalls viel Kalzium abgegeben. Sinkt die Kalzium-Konzentration im Blut stark ab, wird eine Eklampsie hervorgerufen. Die Hündin wird unruhig, hechelt, liegt steifbeinig da, hat Muskelzuckungen und/oder Krämpfe, fällt ins Koma und stirbt. Eklampsie ist ein absoluter Notfall und erfordert umgehende tierärztliche Hilfe. Die erhöhten Anforderungen der Zuchthündin - insbesondere Kalzium und Phosphor - müssen daher schon während der Trächtigkeit mit entsprechender Fütterung abgedeckt werden.
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Ektropium
Das Ektropium äußert sich durch ein starkes Herunterhängen der Lider. Dadurch wird die Bindehaut exponiert und die Hunde neigen zu chronischen Bindehautentzündungen. Der Abfluss der Tränenflüssigkeit ist nicht gewährleistet und die Lider können ihre Schutzfunktion nicht wahrnehmen. Betroffenen Hunde sind daher auch anfällig für Hornhautverletzungen. In ausgeprägten Fällen muss ein Ektropium operiert werden. Weil das Ektropium bei vielen Rassen ein typisches Merkmal ist, z.B. beim Bloodhound, werden betroffene Tiere nicht von der Zucht ausgeschlossen. Auch manche Gordon Setter sind davon betroffen.
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Ellenbogendysplasie (ED) Die Ellenbogendysplasie ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellenbogens schnellwüchsiger Rassen. Die ED stellt eine vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts dar. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende Faktoren. Die ED beginnt in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren mit einer schmerzhaften Veränderung des Gelenks und der gelenkbildenden Knochenteile mit Lahmheit. Der Bewegungsumfang des Ellbogengelenks ist eingeschränkt. Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen. Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar, eine weitgehende Schmerzfreiheit kann aber in vielen Fällen erreicht werden.
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Entropium
Unter Entropium versteht man das Einrollen eines Lides. In der Regel ist das Unterlid betroffen. Solange die Welpen ihre Augen noch geschlossen haben, ist die Lidstellung normal. Nach dem Öffnen der Augen kommt es dann aber bald zum Einrollen und damit verbunden zu einer mehr oder weniger starken Reizung des Auges. Im besten Fall äußert sich das Entropium nur durch vermehrtes Tränen des betroffenen Auges. Es kann aber auch zu Hornhautveränderungen führen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Hornhautgeschwür, welches sogar durchbrechen kann, was den Verlust des Auges bedeutet. Betroffene Hunde müssen aus der Zucht ausgeschlossen werden, auch wenn sie durch einen operativen Eingriff eine normale Lidstellung erhalten haben. Eine solche Operation ist in den meisten Fällen ein leichter Eingriff mit einer guten Prognose.
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Epilepsie Gehirnzellen bestehen aus Milliarden kleiner Nervenzellen, die konstant Nachrichten über elektrische Ströme (Impulse) und Chemische Stoffe (neurotransmittler) senden. Wenn dieses System auf die ein oder andere Weise unterbrochen wird, kann eine Art 'Kurzschluss' entstehen. So ein Anfall ist also ein plötzlicher Kurzschluss oder eine Störung im Gehirn, wodurch das Funktionieren zeitlich unterbrochen wird. Nicht jeder Anfall ist auch gleich als Epilepsie zu deuten. Ein Tier hat erst Epilepsie wenn die Störungen regelmäßig auftreten. Die Stelle im Gehirn wo die Störungen anfangen, sich ausbreiten und wie schnell diese verläuft, entscheiden das Muster und den Anfall. Man unterscheidet zwischen der primären Epilepsie, welche durch Vererbung hervorgerufen wird und der sekundären Epilepsie, für die es eine postnatale Ursache gibt. Die primäre Epilepsie lässt sich kaum definitiv feststellen. Gibt es jedoch genügend Hinweise und Indizien darauf, so sind die betroffenen Hunde dieser Linie aus der Zucht zu nehmen. |
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Fieber siehe: Körperwerte
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Gebärmutterentzündung siehe: Pyometra
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Gebiss Ein ausgewachsener Hund verfügt über 42 Zähne. Wesentlich ist die Gebiss-Stellung. Details darüber sind hier nachzulesen.
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Geruchssinn Wie unser Setter riecht, ist hier beschrieben
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Gesäugeentzündung siehe: Mastitis
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Giardiose Die Giardiose des Hundes (Syn. Giardiasis, Lambliasis) ist eine durch den Einzeller Giardia Intestinalis hervorgerufene häufige Durchfallerkrankung bei Hunden, befällt aber auch andere Säugetiere, Reptilien, Vögel und Menschen. Siehe auch
Artikel unserer Club-Tierärzte |
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Glaukom siehe: Goniodysplasie
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Goniodysplasie (Glaukom)
Im Winkel der von der Hornhaut und der Regenbogenhaut gebildet wird, verlässt die intraokulare Flüssigkeit das Auge. Bei gewissen Hunderassen ist dieser sogenannte Kammerwinkel missgebildet, was zu Abflussstörungen des Kammerwassers führen kann. In solchen Fällen steigt der Augendruck abnorm an, was als Glaukom oder grüner Star bezeichnet wird. Betroffene Augen erblinden früher oder später. Zwar kann mit Medikamenten und verschiedenen Operationen versucht werden, den Augendruck zu normalisieren, die Langzeitprognose ist aber recht ungünstig.
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Grüner Star siehe: Goniodysplasie
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Halbwirbel siehe Knickrute
Hautpilze siehe: Dermatophytose
HD siehe: Hüftgelenksdysplasie
Hepatitis Die Hepatitis
contagiosa canis (Hcc, „Ansteckende Leberentzündung der Hunde“,
Rubarthsche Krankheit, Fuchsenzephalitis, infectious canine hepatitis
(ICH)) ist eine durch ein Virus hervorgerufene Leberentzündung der
Hunde. Insgesamt wird die Erkrankung – als Folge wirksamer und
umfassender Impfmaßnahmen – heute nur noch selten beobachtet. Herzwurmkrankheit siehe: Filariosis
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Hüftgelenksdysplasie (HD) Unter Hüftgelenksdysplasie versteht man eine Fehlbildung der Hüftgelenke. Die beiden gelenksbildenden Knochen, die Gelenkspfanne und der Oberschenkelkopf passen nicht korrekt aufeinander. Die Fehlbildung tritt in der Regel beidseitig auf und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu detaillierten Informationen Alle Setter, welche zur Zucht eingesetzt werden, müssen einen HD-Befund mit Ergebnis A oder B (bzw. vergleichbare andere Auswerteergebnisse) nachweisen.
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Inzestzucht Inzest bezeichnet die Verpaarung zwischen Verwandten 1. Grades (Vater-Tochter, Mutter-Sohn, Geschwister untereinander).
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Inzucht Unter Inzucht versteht man die Paarung zwischen relativ nahen Blutsverwandten, z.B. Onkel-Nichte oder Cousin-Cousine. Nicht selten wird beobachtet, dass im genetischen Sinne reinerbige Lebewesen geringere Vitalität und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten aufweisen, da die genetische Information in beiden Chromosomensätzen gleich ist und dadurch weniger unterschiedliche Gene vorhanden sind. Andererseits besteht Züchtung auch darin, die positive Seite von Inzucht zu nützen, in dem gezielte Inzucht mit Auswahl der geeigneten Typen bzw. Merkmalen verbunden wird. Ohne diese verantwortungsvolle Tätigkeit der Zucht gäbe es gar keine Rassehunde. Eine behutsam und wohl durchdachte Linienzucht (das Positive einer Zuchtlinie durch Paarung enger Verwandtschaftsverhältnisse fördern) ist hier wohl die große Kunst der Hundezucht.
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Inzuchtdepression Inzuchtdepression tritt vornehmlich bei kleinen Hundepopulationen auf, bei denen die Anzahl der zuchtfähigen Tiere sehr beschränkt ist. Die genetisch vielfältige Durchmischung einer Population ist dadurch eingeschränkt. Die Population degeneriert und wird anfälliger für Krankheiten.
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Inzuchtkoeffizient Der Inzuchtkoeffizient gibt an, um wie viel Prozent die Mischerbigkeit ab- und die Reinerbigkeit eines Hundes gegenüber dem Rassedurchschnitt zugenommen hat. Er ist ein zahlenmäßiger Ausdruck für die Wahrscheinlichkeit, dass die jeweils im Doppel bei einem Lebewesen vorhandenen Erbanlagen durch Abstammung identisch sind, d. h. vom selben Vorfahr abstammen. Damit ist der Inzuchtkoeffizient auch ein Maß des Ahnenverlustes in einer Ahnenliste. |
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Katarakt (Star), angeborener
Die
meisten Formen des grauen Stars entwickeln sich beim Hund erst später im
Leben. Bei einigen Rassen können aber auch angeborene Katarakte beobachtet
werden. Sie können vererbt sein, oder als Folge von Störungen der fötalen
Entwicklung auftreten.
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Katarakt (Star), erworbener
Bei
einer großen Zahl von Hunderassen ist der vererbte graue Star bekannt.
Während in einigen Fällen nur kleine Teile der Linse davon betroffen sind,
sind die Auswirkungen auf das Sehvermögen gering. In anderen Fällen aber
wird die ganze Linse getrübt und der Hund erblindet. Dann muss versucht
werden die trübe Linse operativ zu entfernen und durch eine Kunstlinse zu
ersetzen. Dieser Eingriff ist mittlerweile Routine geworden. Hunde mit
jeder Form von Katarakt sollten nicht zur Zucht verwendet werden.
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Knickrute
Rutenfehler treten bei fast
allen Hunderassen auf. Dabei werden angeborene und erworbene Veränderungen
der Rute unterschieden. Viele davon führen zu einer Veränderung der
Rutenachse. Solche Ruten werden auch als Knickrute bezeichnet.
Bei einer 1982 durchgeführten systematischen Untersuchung des Vorkommens von Knickruten machte die statistische Analyse des ausgewerteten Materials und des Auftretens von Knickruten in der Population einen autosomal rezessiven Erbgang wahrscheinlich. Näheres hier
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Kniescheibenluxation siehe: Patellaluxation
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Körpertemperatur siehe: Körperwerte
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Körperwerte Körpertemperatur: Normal sind Werte zwischen 37°C und 39°C. Bei großer Hitze oder unmittelbar nach körperlichen Anstrengungen kann die Temperatur etwas höher sein. Ermittelt wird die Körpertemperatur durch Messen im After. Nehmen Sie am besten ein Digitalthermometer, das Sie mit ein wenig Creme gleitfähig machen. Schieben Sie es 1-2 cm weit in den After, heben Sie dazu evtl. den Schwanz Ihres Hundes ein wenig an. Moderne Thermometer piepsen, wenn sie die Temperatur zuverlässig gemessen haben, bei anderen messen Sie etwa 3 Minuten. Atemfrequenz: Normal sind 15 bis 40 Atemzügen pro Minute. Nach körperlicher Anstrengung und bei Hitze ist dieser Wert erhöht. Eine gesteigerte Atemfrequenz beim Hund kann aber auch auf Schmerzen, Herz- oder Lungenerkrankungen hinweisen. Erkennen können Sie die Atemzüge am Rippenbogen und am Bauch des Hundes. Entweder Sie sehen deutlich, wie sich der Brustkorb bewegt, oder Sie halten Ihre beiden Hände um den Brustkob des Hundes. Zählen Sie 15 Sekunden, besser 30 Sekunden lang, wie oft sich der Brustkorb hebt, verdoppeln Sie diese Zahl. Pulswert: Normal sind 70 und 120
Schlägen pro Minute.
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Körung siehe: Zuchttauglichkeit Körung und Zuchttauglichkeit sind je nach Zuchtverein bzw. -Verband unterschiedlich geregelt.
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Kryptorchismus Einer oder beide Hoden sind in der Bauchhöhle verblieben. Bleibt nur ein Hoden im Körperinneren, ist der Rüde zwar fortpflanzungsfähig, da ja einer seiner Hoden volle Funktionsfähigkeit besitzt (= Pseudo-Einhodrigkeit), einen solchen Hodenfehler kann er aber an seine Nachkommen vererben. Sind beide Hoden betroffen, ist die gesamte Spermabildung gravierend gestört, der Rüde somit nicht zuchttauglich. |
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Läufigkeit Die erste Läufigkeit der Hündin tritt normalerweise zwischen dem 7. und 18. Lebensmonat auf. Der Eintritt der ersten Läufigkeit ist u.a. rasseabhängig. Kleine Hunde sind meist frühreif und werden schon mit 6 Monaten läufig, während große Rassen später dran sind, oft sogar erst mit 2 Jahren. Der Geschlechtszyklus des Hundes verläuft in mehreren Phasen: Proöstrus (Vorbrunst): Östrus (Brunst): Metöstrus (Nachbrunst): Anöstrus: Dauer 2-4 Monate. In dieser Phase fehlen jegliche Anzeichen eines Sexualzyklus. Die Regelmäßigkeit der Läufigkeitsperioden ist oft sehr unterschiedlich. Es gibt Hündinnen, welche eine sehr regelmäßige Periode aufweisen und andere, bei denen dies nicht der Fall ist. Auch die Abstände der Läufigkeiten generell sind sehr unterschiedlich. Es gibt Hündinnen, welche alle 6-7 Monate läufig werden und solche, die dies nur einmal pro Jahr sind.
Leptospirose Die Leptospirose der Hunde ist eine weltweit vorkommende, durch Leptospiren (sogenannte Spirochäten, eine Bakteriengruppe) hervorgerufene, ansteckende Infektionskrankheit. Sie kann in verschiedenen Formen auftreten. Die Mortalitätsrate liegt bei etwa 10 %. Auch eine Infektion des Menschen (siehe Leptospirose) durch den Hund ist möglich, die Leptospirose ist eine Zoonose. Auch andere Tierarten können an Leptospirose erkranken, wobei meist spezifische Leptospirenarten Haupterreger sind.
Die Impfung gegen Leptospirose
ist überlicherweise Bestandteil der regelmäßigen Schutzimpfung bei
Hunden.
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Linsenluxation
Bei einigen Hunderassen, hauptsächlich Terrier, kann sich die Linse im Alter von ungefähr 4 Jahren aus ihrer Verankerung lösen und bewegt sich dann frei im Augeninneren. Meistens liegt die Linse dann unmittelbar hinter der Hornhaut. Damit ist ein normales Sehen nicht mehr möglich. Außerdem kommt es zum Druckanstieg im Auge, zum grünen Star. Das Sehvermögen kann nur erhalten werden, wenn die Linse so bald als möglich operativ entfernt wird. Dabei darf nicht zuviel Zeit vergehen. Oft sind schon nach wenigen Tagen die Chancen für eine erfolgreiche Operation schon drastisch reduziert. Bei Tibet Terriern, Fox Terriern, Jack Russell Terriern, Jagdterrieren etc. darf also eine Augenveränderung niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Die Besitzer müssen immer die Möglichkeit einer Linsenluxation in Betracht ziehen, und rasch einen Spezialisten aufsuchen. Dies gilt vor allem für Hunde, welche jünger als 6 Jahre sind. Selbstverständlich dürfen Hunde mit einer Linsenluxation nicht zur Zucht verwendet werden.
LOPRA
siehe
Progessive Retinaatrophie (PRA)
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Maligne Hyperthermie
Die maligne Hyperthermie (MH, veraltet auch maligne Hyperpyrexie, Narkose-Hyperthermie-Syndrom) ist eine sehr seltene, lebensbedrohliche Erkrankung, die als Komplikation einer Narkose (Allgemeinanästhesie) in Erscheinung tritt. Durch die Verabreichung von auslösenden Substanzen (Triggern) wird bei entsprechender
genetischer Veranlagung eine Stoffwechselentgleisung in der Skelettmuskulatur verursacht.
Die Symptomatik ist sehr variabel und umfasst Muskelstarre, Herzrasen, eine erhöhte Produktion von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Temperaturerhöhung bis hin zur Übersäuerung des Körpers sowie Stoffwechsel- und Organversagen, die letztlich zum Tod führen können. Durch sofortige Unterbrechung der Narkosemittel-Zufuhr und Behandlung mit dem Wirkstoff Dantrolen kann eine maligne Hyperthermie wirksam behandelt werden. Durch dessen Einführung konnte in der Vergangenheit die Sterblichkeit stark gesenkt werden. Bei Verdacht auf eine Veranlagung zur malignen Hyperthermie stehen der In-vitro-Kontrakturtest sowie molekularbiologische Verfahren zur Verfügung, um diese abzuklären. Die Durchführung einer Narkose ist in solchen Fällen auch ohne auslösende Substanzen möglich. Neben Menschen ist ein Vorkommen auch bei anderen Säugetieren bekannt wie etwa bei Schweinen, Hunden und Pferden, weshalb diese in der Forschung als Tiermodell genutzt werden. Einen Gentest zur Bestimmung der MH bietet z.B. Laboklin für English-, Gordon-, Irish Red & White und Irish Setter an.
Mastitis (Gesäugeentzündung) Normales Milchdrüsengewebe ist weich und geschwollen. Im Gegensatz ist erkranktes Milchdrüsengewebe gerötet, fest und schmerzhaft, ggf. tritt wässrig eitriges oder blutiges Sekret aus. Falls das Milchdrüsengewebe wund ist, wird den Welpen das Saugen verweigert. Jedoch sollten die Welpen weiter saugen dürfen, um eine Milchstau zu verhindern. Behandlung durch den Tierarzt.
Magendrehung Siehe auch Artikel unserer Club-Tierärzte
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Megaösophagus Der Megaösophagus (MÖ) beim
Hund ist eine ernste und potentiell verhängnisvolle Missbildung der
Speiseröhre ( Ösophagus - die Röhre, die das Maul mit dem Magen verbindet
). Die Speiseröhre kann gänzlich vergrößert sein, ausgebeult erscheinen
oder vergrößerte Taschen aufweisen. Zu den Symptomen eines MÖ gehört der
Rückfluss von Nahrung und/oder Wasser sofort nach der Aufnahme.
Megaösophagus-Hunde können aber auch erst Stunden nach dem Fressen
erbrechen. Die schwersten Folgen für einen betroffenen Hund sind
Unterernährung und Aspirations-Pneumonien (Lungenentzündungen aufgrund von
Futterpartikeln / Flüssigkeit ... die durch Verschlucken in die Lunge
gelangt sind). MÖ kann durch eine angeborene Missbildung oder durch
primäre Erkrankungen wie (=Schilddrüsenunterfunktion) und verursacht
werden.
(Quelle:
http://www.tintenblau.de)
MH siehe: Maligne Hyperthermie
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Monorchismus (Einhodrigkeit) Nur ein einzelner Hoden ist vorhanden; dieser eine Hoden ist ordnungsgemäß in den Hodensack abgestiegen - der Rüde ist zwar fortpflanzungsfähig, doch kann er den Hodenfehler weitervererben.
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Nachzuchtkontrolle Wenn gute Gründe für die Verwendung nicht fehlerfreier Hund sprechen, man aber vermeiden möchte, mögliche Fehler in der Population zu verbreiten, ist eine Nachzuchtkontrolle verpflichtend. Der nicht fehlerfreie Hund erhält die Zuchtzulassung für zunächst einen Wurf mit Nachzuchtkontrolle von 75% der Welpen. Die Welpen werden im Alter von mindestens 18 Monaten einer Begutachtung inkl. nötiger Untersuchungen unterzogen. Eine erneute Zuchtzulassung ist möglich, wenn der Fehler bei 75% der Welpen nicht mehr auftritt.
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Nasenfalten siehe: Trichiasis
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NCL Neuronale Zeroidlipofuszinose (NCL) ist neurogenerative Erkrankung, die Menschen, Hunde und andere Tieren betrifft (zB Rinder, Schafe, Pferde). Bei manchen Tieren war bis jetzt keine kausale Mutation zu NCL beschrieben. Im Zusammenhang mit NCL bei Tieren
und Menschen wurden inzwischen Mutationen in sechs verschiedenen Genen CLN 1,2,3,4,5,6, 8 beschrieben (Daly et al. 1998, Gupta et al. 2001). Jede Mutation im Gen verursacht eine einzigartige Form von NCL.
Netzhautdegeneration
siehe: Progessive Retinaatrophie
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Netzhautdysplasie
siehe: Retinadysplasie
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OCD siehe: Osteochondrose
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Osteochondrose (OCD) |
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Patellaluxation (Kniescheibenluxation) Die Patellaluxation ist eine meist angeborene Erkrankung, bei der die Kniescheibe nicht normal in der Rollfurche läuft, sondern immer wieder herausspringt. Sie tritt meist einseitig auf. Hündinnen sind häufiger betroffen als Rüden. Die Patellaluxation wird in vier Grade unterteilt: Grad 1: Die Knieschreibe springt spontan heraus. Der Hund schont die Gliedmaße, bis die Kniescheibe von selbst zurückspringt. Grad 2: Die Kniescheibe springt bei Beugung des Knies immer heraus. Bei Streckung des Beines springt sie von allein zurück. Grad 3: Die Kniescheibe springt bei Beugung des Knies heraus, springt bei Streckung des Beins aber nicht allein zurück. Die Kniescheibe lässt sich von Hand zurückschieben. Grad 4: Die Kniescheibe hat ihre eigentliche Position dauerhaft verlassen und lässt sich auch von Hand nicht mehr zurückschieben. Die Diagnose lässt sich bereits frühzeitig stellen. Um Folgeschäden an Bändern und Arthrosen im Kniegelenk vorzubeugen, muß ab Grad 2 operiert werden. Ein erneutes Herausspringen der Kniescheibe kann trotz OP möglich sein.
Pavovirose Als
Parvovirose wird eine hoch ansteckende und akut verlaufende
Infektionskrankheit von Hunden bezeichnet, die durch das Canine
Parvovirus verursacht wird. Ihrem klinischen Verlauf nach wird sie auch
als Hundepanleukopenie bezeichnet und ist hinsichtlich ihres
Verursachers und der durch ihn hervorgerufenen Symptome eng verwandt mit
der Katzenseuche sowie der infektiösen Panleukopenie der Marderartigen.
Bei Menschen kann das wesentlich weniger gefährliche Parvovirus B19
Erkrankungen auslösen.
Die Erkrankung kündigt sich mit dem Auftreten von Fieber (39,5−41,5°C),
verminderter Futteraufnahme und Teilnahmslosigkeit an. Entsprechend den
befallenen Organsystemen dominieren etwa 6–12 Stunden nach den ersten
Anzeichen vor allem Symptome des Magen-Darm-Traktes und des
Abwehrsystems. Neben dem Auftreten starker, oftmals blutiger Durchfälle
kommt es zu einer starken Abnahme weißer Blutkörperchen (Leukopenie) und
damit einer Verminderung der Abwehrfähigkeit des erkrankten Organismus,
der daher für bakterielle Sekundärinfektionen besonders empfänglich ist. |
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Pedigree
Pedigree ist der englische Begriff für Ahnentafel. Im Allgemeinen versteht man darunter die Papiere, welche einem Rassehund vom zuchtbuchführenden Verein ausgestellt werden. In diesen Papieren sind neben Name des Hundes, des Züchters u.v.a.m. auch die komplette Ahnentafel (je nach Verein meist 3 bis 4 Generationen) angeführt.
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Persistierende Pupillarmembran
Während der Entwicklung des Auges vor der Geburt wird die spätere Pupille von einem pigmentierten Gefäßgeflecht überzogen, welches sich um die Geburt zurückbildet. Bei ganz jungen Welpen, welche eben erst die Augen geöffnet haben, sieht man oft noch feine Überreste dieses Geflechts. Wenn pigmentierte Gewebestränge auch noch später sichtbar sind, dann spricht man von persistierenden Pupillarmembranen. In der Regel haben sie keine oder nur geringfügige Auswirkungen auf das Sehvermögen des Hundes und treten auch bei vielen Rassen sporadisch auf. Beim Basenji sind sie ein vererbtes Problem, welches Sehstörungen verursachen kann.
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PRA
siehe: Progessive Retinaatrophie
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Progessive Retinaatrophie (PRA)
Unter
dem Begriff PRA fasst man eine Vielzahl von unterschiedlichen
Netzhautdegenerationen zusammen, welche allesamt zur Erblindung führen.
Man unterscheidet eine Frühform, bei welcher die Hunde bereits mit 12
Monaten blind werden, und eine Spätform, bei der erste Sehstörungen erst
im Alter von 3-6 Jahren auftreten. Diese letzte Form ist bei uns am
häufigsten und wird rezessiv vererbt. Das heißt Hunde mit PRA können
durchaus normale Eltern und Geschwister haben. Die Eltern sind in diesem
Fall Träger der Anlage. Zu Beginn der Erkrankung fällt dem Besitzer auf,
dass die Pupillen des Hundes größer sind, und in der Nacht auffallend
leuchten. Meistens zeigt der Hund zu diesem Zeitpunkt bereits eine mehr
oder weniger deutliche Nachtblindheit. Oft weigern sich Hunde in der
Dämmerung oder nachts nach draußen zu gehen, oder sie stoßen sich an
Gegenständen, die sie tagsüber noch sehen können. Diese Nachblindheit
verschlimmert sich zusehends. Später ist auch das Sehen am Tage
beeinträchtigt, bis die Hunde im Alter von ca. 9 Jahren vollständig
erblinden. Diese fortschreitende Netzhautdegeneration ist nicht
schmerzhaft und gibt dem Hund ausreichend Zeit, sich an sein Handicap zu
gewöhnen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass betroffene Hunde ihre Blindheit
so erfolgreich kompensieren, dass sie erst auffällt, wenn der Hund in eine
ihm unbekannte Umgebung gebracht wird.
Bei den Befunden unterscheidet man unter genetischen und klinischen Befunden. Genetische Befunde werden z.B. von der AHT - Animal Health Trust in Newmarket, Suffolk, UK für Gordon Setter und Laboklin für Irish Red Setter erstellt und stellen dar, wie es mit der genetischen Vererbung der PRA bestellt ist. Die Speichelabnahme bzw. Blutabnahme kann von jedem Tierarzt durchgeführt werden. Nähere Informationen darüber gibt es im Clubbüro.
rcd1 ist eine rezessive Mutation und tritt schon im Welpenalter auf. Damit infizierte Hunde sind spätestens im Alter von 1-2 Jahren vollständig blind. Diese Form war bislang bei Irish Setter bekannt und es gibt einen einfachen Test dafür.
rcd4 ist jedoch eine Form der PRA, welche erst im späten Alter ausbricht. Einen diesbzgl. Gentest bietet seit 14.3.2011 die AHT für Gordon Setter, und für Irish Setter, wo diese LOPRA (Late Onset Progressive Retinal Atrophy) ebenfalls vermehrt festgestellt worden ist, seit 1.8.2011 an.
DNA-Test PRA CLEAR (rcd4) = keine genetische Vererbung gegeben (AA) DNA-Test PRA CARRIER (rcd4) = der Hund ist Träger, PRA kann jedoch nur vererbt werden, wenn der Partner ebenfalls Träger oder infiziert ist (Aa) DNA-Test PRA AFFECTED (rcd4) = der Hund ist infiziert, PRA muss aber nicht ausgebrochen sein (aa) Es wird empfohlen, nur mit Hunden zu züchten, welche mit DNA-Test PRA-CLEAR (rcd4) befundet worden sind bzw. PRA-CARRIER (rcd4) und PRA-AFFECTED (rcd4) nur mit Partnern mit CLEAR (rcd4) zu paaren. Dies betrifft z.Zt. vorwiegend Irish- und Gordon Setter.
Pseudowut siehe: Aujeszky`sche Krankheit
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Pulswert siehe: Körperwerte
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Pyometra (eitrige Gebärmutterentzündung) Eine der häufigsten Gebärmuttererkrankungen ist die Pyometra. Sie kann bei Hündinnen jeden Alters auftreten, vermehrt aber bei älteren Hündinnen. Bei der Pyometra handelt es sich um eine Ansammlung von eitrigen oder blutig-eitrigen Sekreten in der Gebärmutter bei verschlossenem Muttermund. Zum Läufigkeitsende ist der Muttermund noch nicht keimdicht verschlossen und Keime können so ungehindert eintreten. Da die Abwehrbereitschaft der Gebärmutter zu diesem Zeitpunkt stark geschwächt ist, kommt es zur lokalen Infektion. Die Keime vermehren sich und Giftstoffe werden gebildet. Der Muttermund ist inzwischen geschlossen und das gebildete Sekret kann nicht abfließen. Durch die zunehmende Füllung mit eitriger Flüssigkeit kommt es zum Auftreten der typischen Krankheitssymptome: hochgradig gestörtes Allgemeinbefinden, starker Durst, Fieber, schlechte oder keine Futteraufnahme. Meist ist in der Scheidenregion ein schmierig eitrig-blutiger Ausfluß zu beobachten. In den meisten Fällen wird der Tierarzt zur sofortigen Operation raten. |
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Qualzucht Als Qualzucht bezeichnet man in der Hundezucht die Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen für die Tiere verbunden sind. Sie ist für Wirbeltiere z.B. in Österreich nach § 34 und in Deutschland nach § 11b des Tierschutzgesetzes verboten.
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RD siehe: Retinadysplasie
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Retinadysplasie (RD) Die Netzhaut ist ein äußerst kompliziert aufgebautes Gewebe und es erstaunt kaum, dass es im Laufe der Entwicklung der Netzhaut auch hin und wieder zu Störungen kommt. Solche Fehlentwicklungen können nur kleine Teile der Netzhaut betreffen und sind dann als Falten erkennbar. Die Auswirkungen auf das Sehvermögen ist gering. In anderen Fällen sind größere Bezirke betroffen, und die Sehstörungen können erheblich sein. Selten treten auch vollständige Netzhautdysplasien auf, die dann meistens auch mit weiteren Fehlentwicklungen des Auges vergesellschaftet sind. Solche Augen sind in der Regel blind. Oft sind neben solchen Augenveränderungen auch Fehlentwicklungen des Skelettes zu beobachten. Eine Behandlung kommt hier nicht in Frage. Merkmalträger sind von der Zucht auszuschließen.
Rubarthsche Krankheit siehe: Hepatitis contagiosa canis
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Scheidenentzündung siehe: Vaginitis
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Scheidenvorfall Diese Krankheit tritt meist während er 1. oder 2. Läufigkeit auf. Durch eine übermäßige Hormonbildung kommt es zu vermehrter Wassereinlagerung des Scheidengewebes. Meist ist eine chirurgische Entfernung durch den Tierarzt notwendig. Bei der nächsten Läufigkeit kann es allerdings wieder zum Auftreten eines solchen Vorfalls kommen. In einem solchen Fall ist eine Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter zu empfehlen.
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Scheinträchtigkeit Die Scheinträchtigkeit ist ein Syndrom aus psychischen und physischen Veränderungen. Sie tritt 4 - 9 Wochen nach der Läufigkeit auf und dauert 2 - 3 Wochen oder auch länger. Ein langes Bestehen des Gelbkörpers stellt die Ursache dar. Typische Symptome einer Scheinträchtigkeit sind: eine Anschwellung des Gesäuges mit leichter bis hochgradiger Milchsekretion, Unruhe, Nestbau, das Umhertragen und Hüten von Spielsachen. Ablenkende Maßnahmen, wie Bewegung, Änderung der Fütterungsgewohnheiten und das Wegräumen von Spielsachen sind eine einfache, aber hilfreiche Therapie. Auf jeden Fall sollte das Ausmelken des Gesäuges unterlassen werden, da sonst die Milchbildung angeregt wird.
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Schwimmer-Syndrom Paddelbewegungen der Vorderextremitäten bei Hundewelpen mit koalabärartiger Abflachung des Brustkorbes. Das Schwimmer-Syndrom wird bereits in der 1. Lebenswoche auffällig. Betroffene Welpen liegen mit Atemnot flach auf der Brust und erheben sich kaum. Ursächlich kommen verschiedene Stoffwechselstörungen und Fütterungsfehler in Frage.
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Speiseröhre siehe: Megaösophagus
Star siehe: Katarakt
Staupe Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei Hunden, Mardern, Stinktieren, Robben und Kleinbären auftreten kann. Sie wird nach dem Entdecker ihres Erregers Henri Carré auch als Carrésche Krankheit, auf englisch als (canine) distemper bezeichnet. Kennzeichnend für die Erkrankung sind hohes Fieber und Abgeschlagenheit. Je nach befallenem Organsystem können Durchfall und Erbrechen oder Atemwegssymptome auftreten. Im weiteren Verlauf kann es zu einer Schädigung des Gehirns mit zentralnervösen Erscheinungen kommen. Die Impfung gegen
Staupe ist überlicherweise Bestandteil der regelmäßigen Schutzimpfung
bei Hunden.
Stockmaß siehe: Widerrist
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TiterDer Titer
ist in der Biologie und Medizin ein Maß für eine Konzentration, z. B.
eines Antikörpers, Antigens oder eines Virus. Er wird dadurch bestimmt,
dass die Probe fortlaufend verdünnt wird und mit den Verdünnungen ein
bestimmter Test auf den zu bestimmenden Stoff (z. B. Immunassay)
durchgeführt wird. Die weitestgehende Verdünnung, bei der noch eine
Reaktion nachweisbar ist, wird als Titer angegeben. Die Ermittlung des
Titers war früher eine übliche Methode, um z. B. eine Immunität nach
einer Impfung oder den Anstieg der Konzentration von Antikörpern während
einer akuten Infektionskrankheit zu beurteilen. TollwutDie Tollwut ist eine seit Jahrtausenden bekannte Virusinfektion, die bei Tieren und Menschen eine akute, fast immer tödliche Enzephalitis (Gehirnentzündung) verursacht. Synonyme sind Wutkrankheit, die Lyssa (griechisch λύσσα), die Rabies (lateinisch) und die Rage (französisch/englisch).
An
Tollwut können alle Säugetiere und bedingt auch Vögel erkranken. Die
Inkubationszeit beträgt im Regelfall zwei bis acht Wochen. Die Krankheit
dauert zwischen einem Tag und einer Woche und endet praktisch immer
tödlich. Die Krankheit beginnt häufig mit Wesensveränderungen.
Durch die seit den 1990er Jahren durchgeführten Maßnahmen gilt die Tollwut in Österreich als ausgerottet. Zwei in den Jahren 2004 und 2006 vermutete Tollwutverdachtsfälle bei Füchsen konnten entkräftet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationalen Tierseuchenorganisation haben Österreich am 28. September 2008 zum tollwutfreien Gebiet erklärt.
Trotzdem
ist die Tollwut-Impfung unserer Hunde mehr als vorteilhaft und wird auch
im grenzüberschreitenden Reiseverkehr und bei Besuchen von öffentlichen
Veranstaltungen, wie z.B. Hundeausstellungen vorgeschrieben.
Tracheobronchitis siehe:
Zwingerhusten
Trichiasis (Nasenfalten)
Die sogenannten brachycephalen Hunderassen zeichnen sich durch einen extrem kurz gezüchteten Kopf aus. Zu ihnen gehören die Pekingesen, die Möpse, Bulldoggen und andere. Bei ihnen wurde durch gezielte Selektion der Gesichtsschädel verkürzt. Die Weichteile haben diese Entwicklung aber nicht im selben Masse mitgemacht. So wirft sich die Haut der Nase in großen Falten auf. Die Haare dieser Nasen-, bzw. Gesichtsfalte reiben dauernd auf der Hornhaut dieser Tiere. Die meisten von ihnen haben denn auch bereits in jungen Jahren Hornhautveränderungen. Nicht selten kommt es bei ihnen zu akuten Hornhautgeschwüren, welche nicht selten durchbrechen, wenn sie nicht rechtzeitig und intensiv behandelt werden. Da es sich bei dieser Veränderung um ein rassetypisches Merkmal handelt, werden von Seiten der Züchter meist keine Maßnahmen ergriffen, und die Hunde werden zur Zucht zugelassen. |
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Vaginitis (Scheidenentzündung) Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 5 - 7 Monate alten Tieren, aber auch 8 - 10 Wochen alte Welpen können betroffen sein. Die Hündinnen haben eitrigen Scheidenausfluß, die Scheide ist stark gerötet. Das Allgemeinbefinden ist meist ungestört. Die Ursachen für diese Erkrankung sind noch nicht ausreichend geklärt. So sollen immunologische Reaktionen, Hormonmangel, Fütterungseinflüsse und Bakterien eine Rolle spielen. Spülungen und Antibiotikagaben können eine vorübergehende Besserung bringen. Eine endgültige Heilung erfolgt erst bei Eintritt der Geschlechtsreife ein. |
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Widerrist Der Widerrist ist der erhöhte Übergang vom Hals zum Rücken bei Vierbeinern. Er wird von den langen Dornfortsätzen der ersten Brustwirbel gebildet, an denen auch das Nackenband entspringt. Dementsprechend wird mit der
Widerristhöhe, auch als Kör- oder Stockmaß benannt, die eigentliche
Körperhöhe eines Hundes angegeben. Die jeweiligen Widerristhöhen sind in
den Standards der einzelnen Rassen definiert. Diese sind auf der
Startseite durch Anklicken des
jeweiligen Setters abrufbar.
Willebrand Disease (vWD) Bei van Willebrand Disease (auch
van Willebrand Syndrom, van Willebrand Krankheit, van Willebrand-Jürgens
Syndrom, etc. genannt) handelt es sich um eine Blutgerinnungsstörung, die
genetisch bedingt ist (also vererbt wird). Es können also nur Tiere davon
betroffen sein, von denen mindestens ein Elternteil ebenfalls ein defektes
Gen aufweist. Zwei reinerbig frei Tiere können keine erkrankten Nachfahren
hervorbringen. Diese Zahlen stammen vom 26.1.2005 aus den USA. Zusätzlich gelten als betroffen: Deutscher Pinscher, Kerry Blue Terrier, Papillon und Pudel. Aber auch bei unseren Irish Red
and White Setter zählt vWD zu jenen Erbkrankheiten, auf die besonderes
Augenmerk zu lenken ist.
Wobbler-Syndrom Beeinträchtigung der Bewegungskoordination, die bis zum Verlust des Geh- und Stehvermögens führen kann. Die Bewegungsstörungen äußern sich überwiegend in der Hinterhand. Es werden erbliche und traumatische Faktoren als Ursache vermutet. |
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Zuchtbuch Die meisten Rassehundevereine führen ein Zuchtbuch, in dem sämtliche Würfe eingetragen werden. Jeder eingetragene Hunde erhält eine Zuchtbuchnummer, welche auch in den Papieren (Pedigree) eingetragen ist.
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Zuchtordnung In der Zuchtordnung sind alle wesentlichen Belange in Hinblick auf Kynologie und Formalbestimmungen geregelt. Nähere Informationen hier
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Zuchttauglichkeit Die genauen Grundvoraussetzungen für die Zuchtverwendung eines Setters kann man in der Zuchtordnung des Österreichischen Setter Clubs nachlesen.
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Zuchtstätte Jeder Züchter hat das Recht, sich eine Zuchtstätte (oft auch Kennel oder Zwinger genannt) mit Namen schützen zu lassen. Dieser Name wird von der FCI auf Antrag auf Lebenszeit geschützt.
Zwingerhusten Als
Zwingerhusten (auch: infektiöse Tracheobronchitis) wird eine Erkrankung
der oberen Atemwege von Hunden bezeichnet, deren Symptomatik durch
verschiedene Erreger ausgelöst werden kann. Der Zwingerhusten beim Hund
stellt eine Infektionskrankheit dar, welche ansteckend ist. Sie hat aber
nichts mit Zwingerhaltung oder mit einer Zuchtstätte zu tun, was oft
fälschlicherweise angenommen wird. |
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Beratung in Setterfragen und Informationen über das Clubgeschehen: +43
2245 83 908
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